Weitere Städte verabschieden Finanzhilfen für eine mögliche Frauen-EM

29.09.2022 03:10

Weitere Städte verabschieden Finanzhilfen für eine mögliche Frauen-EM

Nach Bern und Thun haben nun auch Luzern, Zürich und Basel Verpflichtungskredite verabschiedet und finanzielle Zusagen für eine allfällige UEFA Women’s EURO 2025 in der Schweiz gemacht.

Luzern will die Sportveranstaltung mit 4 Millionen Franken unterstützen. Diese Gesamtkosten sollen je zur Hälfte von Kanton und Stadt Luzern getragen werden. Vorbehältlich der Vergabe der UEFA Women's EURO 2025 an die Schweiz durch die UEFA im Januar 2023 wollen deshalb Kanton und Stadt Luzern einen Kredit von je 2 Millionen Franken gemäss Bruttoprinzip sprechen.

Die Stadt Zürich will 18,45 Millionen Franken für die Durchführung der UEFA Women's EURO 2025 bereitstellen. Darin enthalten sind 1,5 Millionen Franken für die Vorbereitung der Bewerbung und die Planung der Fussball-Grossveranstaltung und Nachhaltigkeitsprojekte zur Förderung des Frauensports.

Basels Regierungsrat hat dem Grossen Rat beantragt, eine Rahmenausgabenbewilligung von 12,9 Mio. Franken für die Durchführung der UEFA Women’s EURO 2025 in der Schweiz bzw. in Basel als einer der Hauptaustragungsorte zu bewilligen.

Damit haben die Städte und Kantone bislang finanzielle Zusagen in der Höhe von 45,1 Millionen Franken gesprochen.

«Wir sind sehr dankbar und auch stolz, dass Städte und Kantone ein so starkes Bekenntnis für eine Frauen EM in der Schweiz abgeben. Das gibt uns weiteren Schwung für eine erfolgreiche Kandidatur», freut sich Marion Daube, Projektleiterin der SFV-Kandidatur UEFA Women’s EURO 2025.

Die Unterstützung der Kantone ist ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Schweizer Kandidatur, welche offiziell am 12. Oktober beim Europäischen Fussballverband UEFA in Nyon eingereicht wird. Der Vergabeentscheid ist am 25. Januar 2023.

SFV