Bern und Thun verabschieden Verpflichtungskredite für eine mögliche Frauen-Fussball-EM

22.09.2022 07:40

Bern und Thun verabschieden Verpflichtungskredite für eine mögliche Frauen-Fussball-EM

Bern und Thun haben als erste Schweizer Städte Verpflichtungskredite bzw. finanzielle Zusagen in der Höhe von 6,1 Millionen und 3,6 Millionen Franken verabschiedet für den Fall, dass die Schweiz den Zuschlag für die Austragung der UEFA Women’s EURO 2025 erhalten sollte. Die Zusagen für die Unterstützung der Kandidatur des Schweizerischen Fussballverbands erfolgen unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den jeweiligen Stadtrat.

Die beiden Städte sind in der Schweizer Kandidatur zusammen mit Basel, Zürich, Sion, Lausanne, Genf, St. Gallen und Luzern als Spielorte vorgesehen. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der Kandidatur des SFV, welche offiziell am 12. Oktober beim Europäischen Fussballverband UEFA in Nyon eingereicht wird. Der Vergabeentscheid ist am 25. Januar 2023.

«Die Verabschiedung dieser ersten Verpflichtungskredite ist ein starkes Zeichen dafür, dass unsere Kandidatur auch von der öffentlichen Hand mitgetragen und unterstützt wird», freut sich Marion Daube, Projektleiterin der Schweizer Kandidatur.

Die UEFA Women’s EURO 2025 ist die grösste frauenspezifische Sportveranstaltung Europas, für welche neben der Schweiz auch Frankreich, Polen, die Ukraine und ein Bündnis von skandinavischen Ländern kandidieren.

«Die Zusage für dieses Turnier wäre ein riesiger Boost für die Weiterentwicklung des Frauenfussballs in der Schweiz und zugleich auch eine einzigartige Gelegenheit, uns der ganzen Welt als aufgeschlossenes Land im Sinne der Gleichberechtigung und Gleichstellung zu präsentieren», erläutert Marion Daube das Schweizer Vorhaben.

In den nächsten zwei Wochen wollen auch die sieben anderen vorgesehenen Austragungsorte über die Vergabe von Verpflichtungskrediten entscheiden.

SFV