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Schweizer Selbstbewusstsein vor dem Start

  • 11.06.2021

Am Samstag um 15.00 Uhr geht es los: Das Schweizer Männer-Nationalteam trifft in seinem Startspiel der UEFA EURO 2020 in Baku auf Wales. Captain Granit Xhaka zeigt "grossen Respekt", sieht für sein Team aber "keine Gefahren", und Trainer Vladimir Petkovic verzichtet auf eine Sonderbewachung von Gareth Bale.

Rund 30'000 Fans dürfen am Samstag das Spiel zwischen der Schweiz und Wales im Olympiastadion sehen. Der imposante Kessel mit Leichtathletikbahn, hochgezogen vor sechs Jahren für über 700 Millionen US-Dollar, bietet eigentlich rund 60'000 Zuschauern Platz.

Ob die erlaubten 50 Prozent der Kapazität erreicht werden, ist offen. Aus Wales und aus der Schweiz reisten nur ein paar hundert Fans an, aber für Petkovic ist es "ein Glück, dass Fans dabei sind und für eine gute Atmosphäre sorgen werden". Um den Rasen im Stadion zu schonen, blieb die Schweizer Mannschaft für das Abschlusstraining auf ihrem Trainingsgelände am Meer im Nordosten der Stadt. Dabei hat Petkovic festgestellt, dass das Team "etwas gesteigerte Nervosität" gezeigt hat. "Die Spieler können den Anpfiff kaum erwarten."

Xhaka will Geschichte schreiben

Diese Art der Aufregung soll dann aber nichts Negatives sein. Sorgen vor dem EM-Start? Nicht bei Captain Xhaka. "Wir haben grossen Respekt vor Wales. Aber wir sehen keine Gefahren. Wir haben enorme Qualität und viel Erfahrung. Unsere Erwartungen sind hoch. Wir wollen Geschichte schreiben."

Superstar Gareth Bale gilt bei Wales als grösste Quelle für Unannehmlichkeiten für das Schweizer Team. Petkovic ordnet trotzdem keine Sonderbewachung an für den Stürmer von Tottenham Hotspur. "Wir konzentrieren uns nicht alleine auf ihn. Das haben wir früher bei anderen Teams mit Stars auch nie gemacht. Wales hat bewiesen, dass es vor allem als Team viel erreichen kann."

Ohnehin will sich Petkovic auf seine Mannschaft konzentrieren. "Wir wollen dominieren und den Rhythmus vorgeben. Im ersten Spiel muss man umso mehr bereit sein, weil man noch nicht so genau weiss, wo man steht." Was Petkovic genau weiss: Welche elf Spieler er von Beginn weg einsetzt, auch wenn er das wie gewohnt am Tag vor der Partie nicht verriet. "Ich habe die Aufstellung im Kopf."

(SFV/Keystone-SDA)

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