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Player of the weekend: Haris Seferovic (26), Benfica Lissabon

  • 14.01.2019

Haris Seferovic befindet sich in ausgezeichneter Form. Beim 2:0-Auswärtssieg von Benfica Lissabon gegen Santa Clara erzielte der Schweizer Nationaspieler seinen siebten Saisontreffer in der portugiesischen Liga. Aus aktuellem Anlass fünf Fakten und Fragen dazu.

Die 5 Top-Fakten zum Spieler:

  • Erzielte am späten Freitagabend sein 7. Saisontor.
  • Traf in den letzten 4 Spielen 4-mal für Benfica.
  • Egalisierte im 14. Liga-Spiel schon seine Erfolgsbilanz der Vor-Saison: 7 Tore, 2 Assists in 29 Liga-Spielen (total 27 Pflichtspiele, 10 Tore, 4 Assists).
  • Schiesst im Schnitt alle 111 Spielminuten ein Tor.
  • Ist bester Torschütze von Benfica in dieser Saison

Die 5 wichtigsten Fragen zum Spieler:

Haris Seferovic, in den letzten 8 Spielen holten Sie mit Benfica 21 Punkte, Sie persönlich erzielten 5 der 21 geschossenen Tore. Wo sehen Sie die Gründe für diese tolle persönliche Bilanz?

Seferovic: Ich habe rein persönlich nichts geändert, sondern bin meinen Weg konsequent weitergegangen. Täglich hart arbeiten, sich aufdrängen. Zeigen, dass man eine Chance will. Und parat sein, wenn sie kommt.

Was im Vergleich zur etwas durchzogenen letzten Saison geändert hat, ist der Trainer und mit ihm das Spielsystem.

Seferovic: Das ist richtig. Wir spielen jetzt konsequent ein 4-4-2 und stellen mit 37 Toren den erfolgreichsten Sturm. Ich war nicht immer in der Startformation, aber immer parat. Dass ich nie aufgab, sondern immer noch mehr investierte, zahlt sich jetzt aus.

Sie waren auch einige Male Ersatz, weil Sie an einer Adduktorenverletzung litten.

Seferovic: Das stimmt. Ich hatte seit dem Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam diese Probleme und musste etwas kürzer treten. Ich legte viel Wert auf Reha und Regeneration. Ich wollte keine langwierige Verletzung riskieren. Jetzt bin ich wieder voll da.

Obwohl Sie keine Pause hatten um Weihnachten und Neujahr...

Seferovic: Jedenfalls keine grosse. Zwei Tage frei, mehr nicht. In Portugal gibt es zwei Cup-Wettbewerbe. Da standen zwischen Weihnachten und Neujahr Spiele auf dem Programm. Und Trainings am 24., 25. und 26. Dezember. Nicht einmal an eine kurze Heimkehr in die Schweiz war zu denken (schmunzelt).

Das Nationalteam war und ist folglich auch kein grosses Thema bei Ihnen.

Seferovic: Nicht wirklich, nein, ich konzentriere mich voll auf den Klub. Diese Woche ist schon wieder Cup, wenige Tage später Meisterschaft. Aber klar: Ich will auch Petkovic zeigen, dass ich parat bin. Die Konkurrenz hier ist sehr gross. Ich muss mich jeden Tag beweisen. Wenn das so läuft, wie ich mir wünsche, kann mich der Nationalcoach im März ohne Bedenken aufbieten für die ersten EURO-Quali-Spiele...

(SFV / Bild: Keystone-SDA)

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