Aargauischer Fussballverband

Daniel Ludäscher (FC Schönenwerd-Niedergösgen)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Nach dem ersten Aufstieg seit der Fusion 2012 ist der FC Schönenwerd-Niedergösgen fulminant ins 2.-Liga-Abenteuer gestartet! Die Niederämter bezwangen vor eigenem Anhang den FC Wohlen 2, der vergangene Saison aus der 2. Liga interregional abgestiegen war, gleich mit 3:0. Trainer Daniel Ludäscher, der 2018 «Schöni» zum Ligaerhalt und 2019 zum Aufstieg führte, stellte sich nach dem «Auftakt nach Mass» den «drei ???».

1. Daniel Ludäscher, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie im ersten 2.-Liga-Spiel des Vereins nach 12 Minuten gegen Wohlen 2 bereits mit 2:0 in Führung gingen?
Wir wollten die erste Viertelstunde unbedingt voll konzentriert angehen, in den Trainingsspielen ist uns dies nämlich nicht immer gelungen. Ich war aber überzeugt von meiner Mannschaft und wusste, dass sie auf den Punkt bereit sein wird, wenn es darauf ankommt – das war auch schon in der Aufstiegssaison der Fall. Die Jungs haben meine Vorgaben ideal umgesetzt und das wir gleich mit 2:0 in Front lagen, war natürlich perfekt. Den hohen Rhythmus konnten wir zwar nicht ganz über die volle Distanz durchziehen, doch ich bin sehr zufrieden mit der Leistung und natürlich vor allem mit dem Start, unser Plan ist voll aufgegangen (schmunzelt).

2. Wie gelang es Ihnen, Wohlens Ex-Profi und Spielertrainer Alain Schulz aus dem Spiel zu nehmen? Haben Sie ihm besondere Aufmerksamkeit geschenkt?
Selbstverständlich habe ich das Team auf Alain Schulz aufmerksam gemacht und insbesondere erwähnt, dass wir Fouls rund um den Strafraum unbedingt vermeiden müssen, denn Schulz’ Qualitäten bei ruhenden Bällen sind ja bestens bekannt. Dies gelang uns in der 1. Halbzeit ganz gut, in der 2. Halbzeit weniger, wo Schulz 2 Freistösse treten konnte, wobei einer am Aussenpfosten landete. Eine spezifische Manndeckung habe ich aber nicht angeordnet, wir verteidigen sowieso den Raum. Schulz machte zwar ein gutes Spiel und es unterlief ihm praktisch kein Fehlpass, doch ich hatte das Gefühl, dass seine Mitspieler noch zu wenig auf ihn eingehen konnten und die Mannschaft generell noch nicht wirklich eingespielt war. So gesehen können wir froh sein, dass wir uns mit Wohlen in der Startrunde duellierten (schmunzelt).

3. Seit Ihrer Amtsübernahme auf die Rückrunde 2017/18 geht es mit dem Verein steil bergauf. Wo wollen Sie mit «Schöni» noch hin?
Ich wie auch der Verein wollen uns in erster Linie in der 2. Liga AFV etablieren. Dabei gilt es aber zu betonen, dass wir praktisch ausschliesslich auf einheimische Spieler setzen und von der CCJLA-Junioren immer wieder junge, vielversprechende Talente nachrücken. Wir haben uns in den letzten Jahren mit der praktisch identischen Mannschaft stets gesteigert und wollen weiter an uns arbeiten, wobei der Ligaerhalt oberste Priorität hat, wir lassen uns von unserem tollen Start nicht blenden.

 

 

 

 

 

zurück

Teste dich jetzt:

18.09.2019

Hans Reimann (FC Frick)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Es läuft beim FC Frick, und zwar so richtig! Sowohl das „1a“, das vergangenen Saison aus der 2. Liga AFV abgestiegen war, wie auch das „1b“, im Sommer aufgestiegen aus der 4. Liga, belegen in ihren 3.-Liga-Gruppen den 1. Rang. Eine wohl historische Momentaufnahme! Ein spürbar stolzer Hans Reimann, Vereinspräsident seit Anfang 2019, gab ihm Rahmen der „drei ???“ Auskunft zum Höhenflug seines FC Frick.

1. Hans Reimann, der Blick auf die beiden 3.-Liga-Tabellen dürfte Ihnen momentan helle Freude bereiten, oder?
Das tut der Fricker Seele vor allem nach dem Abstieg der 1. Mannschaft aus der 2. Liga AFV vergangene Saison natürlich enorm gut. Dass gleich beide Mannschaften so gut aus den Startlöchern kommen, konnte man nicht erwarten. Natürlich ist es unser Anspruch, dass das 1a den direkten Wiederaufstieg bewerkstelligen kann. Beim 1b geht es aber eigentlich primär mal darum, dass es so viele Punkte wie möglich sammelt und nichts mit dem Abstieg zu tun hat.

2. Wie erklären Sie sich den momentanen Höhenflug beider Teams?
Das 1a ist trotz Abstieg bis auf Durim Ibrahimi, der im Sommer zu den Eagles Aarau wechselte, grossmehrheitlich zusammengeblieben. Auch unser 1b ist eine eingespielte Truppe, die sich seit vielen Jahren bestens kennt, einige gingen sogar bereits zusammen zur Schule. Zudem hat das Team dank dem neuen Trainerduo, das im vergangenen Winter übernommen hatte, noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Ein weiterer Faktor ist aus meiner Sicht bestimmt auch unsere Top-Infrastruktur, die sich stetig verbessert; wir verfügen über einen Kunstrasen, einen wunderbaren Hauptplatz und bekommen, wenn alles nach Plan läuft, Anfang März 2020 ein neues, schmuckes Clubhaus. An dessen Errichtung beteiligen sich viele Spieler unserer Aktiv-Mannschaften ehrenamtlich und sie merken, dass bei uns in Frick etwas entsteht. Dieser Fakt scheint zu beflügeln und man spürt förmlich, dass die täglich sichtbaren Veränderungen eine Euphorie im gesamten Verein auslösen.

3. Würde sich an der momentanen Tabellensituation bis zum Schluss nichts mehr ändern, wäre laut Reglement nur eine Mannschaft aufstiegsberechtigt. Haben Sie sich mit diesem Szenario im Verein bereits auseinandergesetzt?
Nein, nein, dafür ist es definitiv noch zu früh (lacht). Damit beschäftigen wir uns, wenn es dann soweit sein sollte, doch die Chance ist doch ziemlich klein. Wir wären bereits wunschlos glücklich, wenn eine Mannschaft die Saison auf einem Aufstiegsplatz beenden würde – der Zeitpunkt des Aufstieges wäre kurz nach der Eröffnung unseres neuen Clubhauses schlicht perfekt.

12.09.2018

Josef Schmölzer

19.08.2014

Kecke Aufsteiger

27.05.2014

Penalty-Poker

Facebook-Stream

Football-Pool