Aargauischer Fussballverband

Beat Dünki (FC Othmarsingen)

von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Nach zuletzt 7 Spielen ohne Sieg schaffte der FC Othmarsingen dank dem 2:1 über Windisch den ersten Vollerfolg in der laufenden Rückrunde. Damit konnte die Mannschaft von Trainer Beat Dünki neuen Mut im Abstiegskampf tanken und die rote Laterne an Fislisbach abtreten. Dünki, seit 2006 FCO-Präsident und 2007 Coach der 1. Mannschaft, hat sich nach dem kapitalen Sieg den „drei ???“ gestellt.

1. Beat Dünki, hatten Sie schon fast vergessen, wie sich das Gefühl des Sieges anfühlt? Der letzte Sieg datierte vom 24. Oktober 2015 (3:1 in Fislisbach, Anm.d.Red.).
Natürlich, es war eine sehr lange Zeit ohne Erfolgserlebnis. Die guten Resultate habe ich vermisst, das „gut Fussball spielen“ hingegen nicht. Dass es nun endlich mal wieder zum Sieg gereicht hat, ist natürlich höchst erfreulich – nun schauen wir nur noch nach vorne, nicht mehr nach hinten.

2. Wie haben Sie ihre Spieler trotz dieser Negativspirale motiviert, dass es mit einem Sieg wieder klappen wird?
Es war nicht einfach. Erst mal möchte ich betonen, dass wir trotz unserer Baisse nichts verändert haben. Ich versuchte, stets positiv zu bleiben und habe der Mannschaft gesagt, dass alleine sie für die Resultate verantwortlich sei. Diese zählen in der Endabrechnung nun mal, nicht die „Schönspielerei“. Oft fehlte uns auch das Glück, doch wir haben nie aufgegeben und werden es auch bis zum Schluss nicht.

3. Gontenschwil, Gränichen, Brugg, Fislisbach und Kölliken lauten Ihre Gegner in den verbleibenden 5 Runden. Wieviele Punkte benötigt es für den Ligaerhalt?
Auf solche Rechenspiele möchte ich gar nicht erst eingehen. Der nächste Match ist entscheidend, bei dem wir versuchen werden, in Gontenschwil zu punkten. Wir schauen nur auf uns, etwas anderes beeinflussen können wir sowieso nicht. Am Schluss wird der ominöse Strich endgültig gezogen und da gilt es einzig und allein, über diesem platziert zu sein.

zurück

21.05.2019

Danijel Kovacevic (FC Klingnau)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Nach durchzogener Vorrunde war auch der Start ins Jahr 2019 mit 2 Meisterschafts-Niederlagen und dem Cup-Out als Titelverteidiger im Viertelfinal beim Drittligisten Sarmenstorf für den FC Klingnau alles andere als berauschend. Dann aber drehten die Aaretaler so richtig auf, blieben in den darauffolgenden 7 Spielen ungeschlagen und holten deren 19 von 21 möglichen Punkten! Dieses Hoch gipfelte nun am vergangenen Spieltag mit dem Erklimmen der Tabellenspitze auf Kosten von Langzeit-Leader Kölliken. Können die Klingnauer Ihren Lauf bis zum Ende durchziehen? Wir haben FCK-Trainer Danijel Kovacevic im Rahmen der «drei ???» zur aktuellen Lage befragt.

1. Danijel Kovacevic, seit dem Cup-Out und den 2 Niederlagen zum Rückrunden-Start läuft es Ihrem Team richtig rund, zum Auftakt Ihrer Serie fügten sie dem damaligen Leader Kölliken am 18. Spieltag die erste Saison-Niederlage überhaupt zu. Worauf gründet diese markante Leistungssteigerung?
In der Wintervorbereitung standen viele unserer Leistungsträger aufgrund von Verletzungen und sonstigen Abwesenheiten nicht zur Verfügung. Wenn man nicht aus dem Vollen schöpfen kann, ist es normal, dass die ersten Rückrunden-Spiele sich als schwierig gestalten, damit mussten wir rechnen. Ich möchte aber festhalten, dass das Mannschaftsklima bei uns stets hervorragend war und wir uns auch nach Niederlagen nie aus der Ruhe bringen liessen.

2. Vor rund einem Monat betrug Ihr Rückstand auf Rang 1 noch 8 Punkte, nun grüsst der FC Klingnau von der Tabellenspitze. Welche Rolle behagt Ihnen besser? Jene des Jägers oder jene des Gejagten?
Die aktuelle Tabelle ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber als Jäger verspürt man deutlich weniger Druck, als wenn man von der Konkurrenz gejagt wird. Jeder möchte den Leader bezwingen, dies macht die Aufgabe bestimmt nicht einfacher. Die Nerven in einer solchen Situation unter Kontrolle zu halten gestaltet sich oft als extrem schwierig. Wir befinden uns nun erstmals in dieser Saison in dieser Situation, doch wir nehmen Spiel für Spiel, das nächste am kommenden Samstag in Rothrist wird ein echter Härtetest. Für sie wird es wohl die letzte Chance sein, noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden.

3. Vor Kurzem gab der FC Klingnau bekannt, dass Sie Ihren im Sommer auslaufenden Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen nicht verlängern werden. Was waren die Gründe für die Trennung?
In erster Linie waren sich alle Beteiligten einig, dass eine Veränderung der Mannschaft gut tun würde; ich bin nun seit dreieinhalb Jahren in Klingnau. Mittlerweile habe ich beim VfB Waldshut in der deutschen Bezirksliga unterschrieben, vom Niveau her würde ich sagen bewegt man sich da zwischen der 2. und 3. Liga in der Schweiz. Mir schwebte bereits im Winter ein «Tapetenwechsel» vor und als ich das Angebot von Waldshut erhielt, setzte ich mich mit der Vereinsführung zusammen. Dabei kamen wir gemeinsam zum Schluss, dass es an der Zeit ist, getrennte Wege einzuschlagen. Der Aufstieg und der Aargauer Meistertitel wäre natürlich ein perfektes Abschiedsgeschenk (schmunzelt).

12.09.2018

Josef Schmölzer

19.08.2014

Kecke Aufsteiger

27.05.2014

Penalty-Poker

Teste dich jetzt:

Facebook-Stream

Football-Pool