Aargauischer Fussballverband

Ueli Bruder/Mike Barth (OK Cupfinaltag 2016)

von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Am Auffahrtsdonnerstag steigt in Lenzburg mit dem Axpo Aargauer Cupfinaltag das grosse Highlight des Fussballjahres in unserem Kanton. Im Jahr des 100-jährigen Bestehens des FC Lenzburg tragen die beiden Co-Präsidenten des FCL, Ueli Bruder und Mike Barth, die Verantwortung der Organisation dieses Grossanlasses und haben sich im Vorfeld voller Vorfreude den „drei ???“ gestellt.

1. Ueli Bruder, Mike Barth was hat die Durchführung des Cupfinaltags für den FC Lenzburg für eine Bedeutung?
Ueli Bruder: Wir durften 2004 bereits einmal den Cupfinaltag in Lenzburg austragen. Damals hatten wir den gesamten Tag über eitel Sonnenschein, was wir uns natürlich auch für dieses Jahr wünschen. Die Wetterprognose ist hervorragend, es sind rund 20 Grad und strahlend blauer Himmel vorausgesagt. Für uns als FC Lenzburg ist es natürlich Glücksfall, dass wir vom AFV in unserem Jubiläumsjahr den Zuschlag erhalten haben.
Mike Barth: Ich kann mich den Worten von Ueli nur anschliessen. Wir freuen uns tierisch auf den grossen Tag und es ist uns eine grosse Ehre, den Cupfinaltag 2016 austragen zu dürfen.

2. Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was würden Sie sich für den grossen Tag an Auffahrt wünschen?
Ueli Bruder: Wir wünschen uns vor allem viele Zuschauer, die diesem Highlight einen würdigen Rahmen verleihen. Wie man so hört, sind ja von einigen Vereinen mehrere Fancars organisiert worden, das ist natürlich super.
Mike Barth: Weiter hoffen wir auf faire und attraktive Spiele, wo der Sport im Vordergrund steht und nichts anderes.

Ueli Bruder: Zu guter Letzt hoffen wir, dass der Cupfinaltag wie auch unsere restlichen Jubiläums-Feierlichkeiten ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen und allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben werden.

3. Wie lautet Ihr Tipp für den Aktiven-Final zwischen Klingnau und den Eagles Aarau?
Ueli Bruder: Mein Tipp lautet 3:1 für Klingnau, das lege ich mich fest.
Mike Barth: Auch hier schliesse ich mich an. Wir sind eben ein eingespieltes Team (schmunzelt).

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21.05.2019

Danijel Kovacevic (FC Klingnau)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Nach durchzogener Vorrunde war auch der Start ins Jahr 2019 mit 2 Meisterschafts-Niederlagen und dem Cup-Out als Titelverteidiger im Viertelfinal beim Drittligisten Sarmenstorf für den FC Klingnau alles andere als berauschend. Dann aber drehten die Aaretaler so richtig auf, blieben in den darauffolgenden 7 Spielen ungeschlagen und holten deren 19 von 21 möglichen Punkten! Dieses Hoch gipfelte nun am vergangenen Spieltag mit dem Erklimmen der Tabellenspitze auf Kosten von Langzeit-Leader Kölliken. Können die Klingnauer Ihren Lauf bis zum Ende durchziehen? Wir haben FCK-Trainer Danijel Kovacevic im Rahmen der «drei ???» zur aktuellen Lage befragt.

1. Danijel Kovacevic, seit dem Cup-Out und den 2 Niederlagen zum Rückrunden-Start läuft es Ihrem Team richtig rund, zum Auftakt Ihrer Serie fügten sie dem damaligen Leader Kölliken am 18. Spieltag die erste Saison-Niederlage überhaupt zu. Worauf gründet diese markante Leistungssteigerung?
In der Wintervorbereitung standen viele unserer Leistungsträger aufgrund von Verletzungen und sonstigen Abwesenheiten nicht zur Verfügung. Wenn man nicht aus dem Vollen schöpfen kann, ist es normal, dass die ersten Rückrunden-Spiele sich als schwierig gestalten, damit mussten wir rechnen. Ich möchte aber festhalten, dass das Mannschaftsklima bei uns stets hervorragend war und wir uns auch nach Niederlagen nie aus der Ruhe bringen liessen.

2. Vor rund einem Monat betrug Ihr Rückstand auf Rang 1 noch 8 Punkte, nun grüsst der FC Klingnau von der Tabellenspitze. Welche Rolle behagt Ihnen besser? Jene des Jägers oder jene des Gejagten?
Die aktuelle Tabelle ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber als Jäger verspürt man deutlich weniger Druck, als wenn man von der Konkurrenz gejagt wird. Jeder möchte den Leader bezwingen, dies macht die Aufgabe bestimmt nicht einfacher. Die Nerven in einer solchen Situation unter Kontrolle zu halten gestaltet sich oft als extrem schwierig. Wir befinden uns nun erstmals in dieser Saison in dieser Situation, doch wir nehmen Spiel für Spiel, das nächste am kommenden Samstag in Rothrist wird ein echter Härtetest. Für sie wird es wohl die letzte Chance sein, noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden.

3. Vor Kurzem gab der FC Klingnau bekannt, dass Sie Ihren im Sommer auslaufenden Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen nicht verlängern werden. Was waren die Gründe für die Trennung?
In erster Linie waren sich alle Beteiligten einig, dass eine Veränderung der Mannschaft gut tun würde; ich bin nun seit dreieinhalb Jahren in Klingnau. Mittlerweile habe ich beim VfB Waldshut in der deutschen Bezirksliga unterschrieben, vom Niveau her würde ich sagen bewegt man sich da zwischen der 2. und 3. Liga in der Schweiz. Mir schwebte bereits im Winter ein «Tapetenwechsel» vor und als ich das Angebot von Waldshut erhielt, setzte ich mich mit der Vereinsführung zusammen. Dabei kamen wir gemeinsam zum Schluss, dass es an der Zeit ist, getrennte Wege einzuschlagen. Der Aufstieg und der Aargauer Meistertitel wäre natürlich ein perfektes Abschiedsgeschenk (schmunzelt).

12.09.2018

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