Aargauischer Fussballverband

Das Virus: Die Folgen und die Zukunft

Hier gelangen Sie zu grundlegenden Informationen der "Amateur Liga" bezüglich der aktuell speziellen Situation rund um das Corona-Virus.

Liebe Fussballfreunde                     

Eines sei vorweggenommen: Die Vertreter des Komitees der Amateur Liga und der 13 Regionalverbände bleiben trotz der sehr schwierigen Zeit positiv mit dem Gedanken, rasch möglichst auf die Fussballplätze zurückkehren zu dürfen.

Der Wettspielbetrieb:

Trotz fast täglich schlechten Nachrichten wollen wir nach vorne schauen. Können wir diese Saison noch Fussball spielen, und wenn ja wie, oder müssen wir uns damit befassen, dass die Saison 2019/2020 gestrichen bzw. annulliert wird und welche Konsequenzen hätte ein möglicher Meisterschaftsabbruch.

Die Amateur Liga ist bestrebt, zeitnah mögliche Lösungsansätze für unsere Meisterschaften und Cup zu präsentieren und ist bereits seit mehreren Tagen intensiv daran, Varianten zu diskutieren. Diese werden wir mit den anderen Abteilungen (Swiss Football League und Erste Liga) und natürlich auch mit den Regionalverbänden diskutieren, um die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden. Wir können unsere Ziele nur verwirklichen, wenn die Solidarität und Zusammenarbeit aller Beteiligten vorliegt.

Die Amateur Liga orientiert über mögliche Szenarien sobald als möglich, sicher im Verlaufe des Monats April 2020.

Die Finanzen:

Für uns alle ist mit der Ausbreitung des Corona-Virus sowie der damit verbundenen Aufhebung des Wettspielbetriebs in der Schweiz klar, dass sowohl die Abteilungen wie auch die über 1400 Klubs in der Schweiz mit finanziellen Einbussen in noch unbekannter Höhe rechnen müssen.

Wie wir erfahren konnten versucht sich in dieser Hinsicht auch der Bund für den Sport und die Kultur einzusetzen und hat verlauten lassen, dass ein Betrag von mindestens 50 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden soll.

Unser Abteilungspräsident, Sandro Stroppa, gehört einem Ausschuss an, welcher sich für die Interessen des Breitenfussballs (Amateur Liga / Regionalverbände) einsetzen soll. Dabei wurde ihm der Auftrag erteilt, eine Erhebung  zu erstellen, welche die möglichen Verluste der Amateur Liga und der Regionalverbände  sowie seiner Klubs aufzeigt. Mit dieser Erhebung kann für die Amateur Liga, die Regionalverbände uns die Klubs eine Standortbestimmung erstellt werden, welche für die Ausarbeitung eines Antrages an die Bundesbehörde von Wichtigkeit ist. Die Amateur Liga wird auch hier versuchen, die bestmögliche Lösung für unsere Vereine zu finden.

Die Geschäftsstellen:

Bitte achten Sie darauf, dass verschiedene Geschäftsstellen aufgrund der aktuellen Situation ihre Büros geschlossen haben bzw. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Home Office betreiben. Wir alle sind bestrebt, die Klubs zeitnah und aktuell über Entscheide des SFV und auch der staatlichen Gremien, die den Fussball betreffen, zu informieren. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Geschäftsstellen die Erhaltung der Gesundheit oberste Priorität geniesst.

Der Dank:

Lassen wir den Fussball im Moment etwas ruhen. Das Corona-Virus hat uns alle in einen unglaublichen Bann gezogen, wer hätte das vor einigen Wochen noch für möglich gehalten?

In diesen Zeiten ist die Solidarität der gesamten Schweizer Fussballfamilie mehr gefragt denn je. Wir bedanken uns bei allen Regionalverbänden und Klubs für ihren verantwortungsvollen und besonnenen Umgang mit dieser aussergewöhnlichen Situation und für das Verständnis für die sehr hohe Flexibilität, die von den Behörden und den Verbänden aufgrund oft kurzfristiger Entscheidungen und Kommunikationen von allen Beteiligten gefordert wird

Bleibt gesund und denkt positiv.
 

Komitee Amateur Liga SFV / Aargauischer Fussballverband

zurück

Teste dich jetzt:

30.10.2019

Armando Granzotto (Präsident Wettspielkommission AFV)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Die Aargauer Fussballfans bekamen in der abgelaufenen Hinrunde auf den hiesigen Sportplätzen wiederum packende Duelle, spektakuläre Spielzüge und schöne Tore geboten. In den 91 Hinrunden-Partien zappelte der Ball insgesamt 354 Mal im Netz, was im Schnitt fast 4 Treffer pro Spiel bedeutet. Die 2. Liga AFV ist aber nicht nur spektakulär – auch an Spannung mangelt es ihr bei Weitem nicht. An der Spitze der Tabelle konnte sich der FC Lenzburg zwar mit 6 Punkten Vorsprung etwas absetzen, dahinter befinden aber ein paar Teams in Lauerstellung! Weiter konnten die 3 Aufsteiger Fislisbach (6.), Schönenwerd-Niedergösgen (8.) und Sarmenstorf (11.) überzeugen und befinden sich allesamt über dem Strich. Im Rahmen der «drei ???» zieht Armando Granzotto, Wettspielkommissionspräsident des AFV, Bilanz zur Hinrunde.

1. Armando Granzotto, Sie wohnten wohl in jeder Runde mindestens einem 2.-Liga-Spiel bei – wie fällt Ihre persönliche Bilanz zur abgelaufenen Hinrunde aus?
Ich habe tatsächlich mindestens ein 2.-Liga-Spiel pro Runde gesehen, oft waren es 2, ab und zu sogar 3! Meine persönliche Bilanz fällt sportlich gesehen durchwegs positiv aus. Ich habe in dieser Vorrunde viele Partien gesehen, welche spielerisch auf einem hohen Niveau waren. Auch aus Sicht der Kontroll- und Disziplinarkommission macht die 2. Liga AFV momentan grosse Freude. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass wir in unserer höchsten Liga die wenigstens Probleme in Sachen Unsportlichkeit haben. Dies spricht aber auch für die Schiedsrichter und deren Assistenten. Etwas aussergewöhnlich ist zudem die Tatsache, dass sich im Axpo Aargauer Cup unter den letzten 8 Vereinen nur noch drei 2.-Ligisten befinden.

2. Wer zählt für Sie zu den positiven Überraschungen?
Zu den positiven Überraschungen zählt für mich ganz klar der FC Fislisbach. Obwohl das Kickoff-Spiel verloren ging, war für mich schon damals klar, dass diese Mannschaft eine gute Saison spielen wird. Mit Rang 6 als bester Aufsteiger hat sie meine Vorahnung in der Vorrunde dann auch bestätigt. Zudem ist für viele sicherlich der FC Sarmenstorf eine kleine Überraschung, nicht jedoch für mich. Trainer Michael Winsauer hat offensichtlich neuen Schwung in die Mannschaft bringen können und es ist extrem schwierig, im Bühlmoos gegen diese Truppe zu spielen. Sie spielen aggressiv und oft am Limit, aber immer im Rahmen des Erlaubten. Zudem verfügen sie mit Patrick Schmidt über einen sehr starken Torwart, was im Kampf gegen den Abstieg ein sehr grosses Plus sein kann. Dass der FC Lenzburg als Leader überwintert ist für mich die Folge von kontinuierlicher Arbeit im Verein. Die Mannschaft wirkt unter Trainer Emilio Munera sehr ausgeglichen und ich glaube, sie ist nicht von einzelnen Spielern abhängig, was ein grosser Vorteil ist. Trotzdem bin ich der Meinung, dass der FC Rothrist dem FC Lenzburg bis zum Schluss den Titel wird streitig machen können, auch wenn er am Dienstag beim FC Gränichen einen kleinen Dämpfer erlitt.

3. Wenn Sie sich etwas für die kommende Rückrunde wünschen könnten, was wäre das?
Ich wünsche mir für die Rückrunde eigentlich dasselbe wie vor jeder Saison, nämlich, dass sich möglichst wenig Spieler verletzen und sich alle, nicht nur die Spieler, sondern auch Trainer, Zuschauer und Funktionäre an die Regeln und Weisungen halten. Eigentlich wünschte ich mir zudem, dass jeder Trainer mit seiner Mannschaft die gesteckten Ziele erreicht. Da dies bekanntlich nicht möglich ist und es im Sport auch Verlierer geben muss, möchte ich an folgendes Zitat aus der Mongolei erinnern: "Der Sieger hat viele Freunde, der Verlierer hat gute Freunde!"
 

 

12.09.2018

Josef Schmölzer

19.08.2014

Kecke Aufsteiger

27.05.2014

Penalty-Poker

Facebook-Stream

Football-Pool