Aargauischer Fussballverband

Punkteloses Sarmenstorf düpiert in Unterzahl verlustpunktloses Lenzburg

Aufsteiger Sarmenstorf hat in der 3. Runde die ersten Punkte geholt. Trotz fast einstündiger Unterzahl rang das Team von Neo-Trainer Michael Winsauer das bis dato noch verlustpunktlose Lenzburg mit 1:0 nieder. Als einzige Mannschaften das Punktemaximum auf dem Konto haben Schönenwerd-Niedergösgen und Mutschellen.

Die Freude über das 1:0 durch Stürmer Dominic Hunkeler nach einer knappen halben Stunde währte aufseiten des FC Sarmenstorf nicht sehr lange: Keine 3 Minuten später wurde nämlich Pascal Lindemann mit direkt rot des Feldes verwiesen. Doch in der Folge verteidigte «Sarmi» in nummerischer Unterzahl leidenschaftlich und rettete den 1-Tore-Vorsprung letztlich über die Ziellinie. Nach 2 Auftaktniederlagen konnte der FCS so endlich die ersten Punkte einheimsen. Diametral anders die Gefühlslage bei den Lenzburgern: Nach 2 Siegen in den ersten beiden Runden liess das Team von Trainer Emilio Munera erstmals in dieser Saison Punkte liegen.

Im Duell der anderen beiden Aufsteiger zwischen Schönenwerd-Niedergösgen und Fislisbach konnte «Schöni» seinen beeindruckenden Lauf weiter fortsetzten. Die Neuauflage des 3.-Liga-Meisterspiels der vergangenen Saison, das der FCF in der Verlängerung gewonnen hatte, konnte das Heimteam gleich mit 5:0 für sich entscheiden und blieb somit auch im dritten Saisonspiel ohne Gegentreffer. Nachdem das Team von Trainer Daniel Ludäscher dank eines Treffers von Roman Berner nach einer Viertelstunde mit einem knappen 1:0 in die Pause gegangen war, erhöhte es die Pace nach dem Seitenwechsel, wobei sich Dominik Nünlist als Doppeltorschütze feiern lassen konnte.

Zusammen mit «Schöni» an der Tabellenspitze liegt der FC Mutschellen. Der aktuelle Cupsieger gab sich beim FC Oftringen keine Blösse und siegte nach Toren von Vincenzo Merendino (7.), Fabrice Moser (26.) und Thierry Huber (79.) souverän mit 3:0, Oftringen hingegen bleibt somit weiterhin ohne Punkte. Keine Tore gab es zwischen Niederwil und Kölliken zu bestaunen, sodass der FCK erstmals in dieser Spielzeit nicht als Sieger vom Platz ging. Für Niederwil war es derweil der 1. Punkt der Saison überhaupt.

Wie Oftringen weiterhin punktelos steht auch der FC Wohlen 2 da. Das Team von Spielertrainer Alain Schultz blieb auch in Rothrist ohne Chance und unterlag mit 0:4. FCR-Topskorer Volkan Karaboga hatte das Skore früh mit 2 Treffern eröffnet, ehe Fabio Richner nach einer halben Stunde bereits für das 3:0 und damit die Vorentscheidung besorgt war. Für die ambitionierten Rothrister waren es in der 3. Runde die ersten Punkte überhaupt.

Seit dem Sieg im Kickoff-Spiel keine Zähler mehr einfahren konnte der FC Gontenschwil. Auch in Suhr gingen die Wynentaler mit 0:3 als Verlierer vom Platz, wobei man das Geschehen bis kurz vor Schluss offen halten konnte, ehe Steve Ejims und Noaim Bayazi dem FCG das Genick brachten. Keinen Sieger gab es im einzigen Sonntagsspiel zwischen Othmarsingen und Gränichen: FCO-Joker Driton Vella konnte für seine Farben eine Viertelstunde vor Schluss ausgleichen, nachdem zuvor Ramon Egli Gränichen in Führung gebracht hatte.

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18.09.2019

Hans Reimann (FC Frick)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Es läuft beim FC Frick, und zwar so richtig! Sowohl das „1a“, das vergangenen Saison aus der 2. Liga AFV abgestiegen war, wie auch das „1b“, im Sommer aufgestiegen aus der 4. Liga, belegen in ihren 3.-Liga-Gruppen den 1. Rang. Eine wohl historische Momentaufnahme! Ein spürbar stolzer Hans Reimann, Vereinspräsident seit Anfang 2019, gab ihm Rahmen der „drei ???“ Auskunft zum Höhenflug seines FC Frick.

1. Hans Reimann, der Blick auf die beiden 3.-Liga-Tabellen dürfte Ihnen momentan helle Freude bereiten, oder?
Das tut der Fricker Seele vor allem nach dem Abstieg der 1. Mannschaft aus der 2. Liga AFV vergangene Saison natürlich enorm gut. Dass gleich beide Mannschaften so gut aus den Startlöchern kommen, konnte man nicht erwarten. Natürlich ist es unser Anspruch, dass das 1a den direkten Wiederaufstieg bewerkstelligen kann. Beim 1b geht es aber eigentlich primär mal darum, dass es so viele Punkte wie möglich sammelt und nichts mit dem Abstieg zu tun hat.

2. Wie erklären Sie sich den momentanen Höhenflug beider Teams?
Das 1a ist trotz Abstieg bis auf Durim Ibrahimi, der im Sommer zu den Eagles Aarau wechselte, grossmehrheitlich zusammengeblieben. Auch unser 1b ist eine eingespielte Truppe, die sich seit vielen Jahren bestens kennt, einige gingen sogar bereits zusammen zur Schule. Zudem hat das Team dank dem neuen Trainerduo, das im vergangenen Winter übernommen hatte, noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Ein weiterer Faktor ist aus meiner Sicht bestimmt auch unsere Top-Infrastruktur, die sich stetig verbessert; wir verfügen über einen Kunstrasen, einen wunderbaren Hauptplatz und bekommen, wenn alles nach Plan läuft, Anfang März 2020 ein neues, schmuckes Clubhaus. An dessen Errichtung beteiligen sich viele Spieler unserer Aktiv-Mannschaften ehrenamtlich und sie merken, dass bei uns in Frick etwas entsteht. Dieser Fakt scheint zu beflügeln und man spürt förmlich, dass die täglich sichtbaren Veränderungen eine Euphorie im gesamten Verein auslösen.

3. Würde sich an der momentanen Tabellensituation bis zum Schluss nichts mehr ändern, wäre laut Reglement nur eine Mannschaft aufstiegsberechtigt. Haben Sie sich mit diesem Szenario im Verein bereits auseinandergesetzt?
Nein, nein, dafür ist es definitiv noch zu früh (lacht). Damit beschäftigen wir uns, wenn es dann soweit sein sollte, doch die Chance ist doch ziemlich klein. Wir wären bereits wunschlos glücklich, wenn eine Mannschaft die Saison auf einem Aufstiegsplatz beenden würde – der Zeitpunkt des Aufstieges wäre kurz nach der Eröffnung unseres neuen Clubhauses schlicht perfekt.

12.09.2018

Josef Schmölzer

19.08.2014

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27.05.2014

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