Aargauischer Fussballverband

Lenzburg weiter in Torlaune

2 Spiele, 6 Punkte, 10 Tore – der FC Lenzburg ist brillant in die neue 2.-Liga-Saison gestartet. Nach dem 5:2-Auftaktsieg über Oftringen bezwang man am Samstag den FC Niederwil gleich mit 5:0. Ebenfalls den 2. Sieg im 2. Spiel konnten Aufsteiger Schönenwerd-Niedergösgen, Gränichen und Kölliken feiern.

Bereits nach 24 Minuten lagen die Hausherren aus Lenzburg nach Toren von Dominik Gisler und Fabio Sommer mit 2 Längen in Front. Zu allem Übel fabrizierten die Niederwiler kurz nach dem Seitenwechsel auch noch ein Eigentor und führten so die Vorentscheidung quasi selber herbei. In der Folge waren es Fidan Tafa kurz vor Ablauf einer Stunde sowie Radovan Radevic in der Nachspielzeit, die für den klaren 5:0-Endstand besorgt waren. So stark die Lenzburger in die neue Spielzeit gestartet sind, so unbefriedigend liest sich der Auftakt für die Niederwiler, die nach 2 Spieltagen immer noch ohne Punkte dastehen.

Zweites Spiel, zweites Derby für den FC Kölliken. Wie schon gegen Rothrist setzte sich die Equipe von Trainer Marco Wüst auch im zweiten Duell gegen einen Lokalrivalen durch: Mit 2:0 heimste Kölliken gegen Oftringen weitere drei Zähler ein. Oftringen verschlief wie vor Wochenfrist gegen Lenzburg auch auf der Walke den Start etwas und lag nach Toren von Albert Marku und Goran Antic per Penalty nach 11 Minuten mit 0:2 hinten - in der Folge war der FCO zu keiner entscheidenden Reaktion mehr fähig.

Wie Lenzburg und Kölliken die maximale Punktzahl auf dem Konto haben Gränichen und Schönenwerd-Niedergösgen. Beim Aufsteiger aus Schönenwerd-Niedergösgen beachtlich ist die Tatsache, dass man nach 2 Spieltagen noch immer keinen Gegentreffer hinnehmen musste. Gegen Gontenschwil gewann man mit 3:0 und somit mit demselben Resultat, mit welchem vor Wochenfrist den FC Wohlen 2 bezwungen wurde. Angelo Petralito (15.), Jonas Hunkeler kurz nach der Pause und Michael Ludäscher waren für die Tore besorgt.

Der FC Gränichen gab sich gegen Aufsteiger Sarmenstorf keine Blösse und siegte 3:0. Ramon Egli aufseiten der Westaargauer war der gefeierte Mann: Mit einem lupenreinen Hattrick innert 35 Minuten war er quasi im Alleingang für den Gränicher Erfolg verantwortlich. Sarmenstorf hingegen steht nach 2 Runden immer noch ohne Punkte und Tore da.

Besser machte es der andere Aufsteiger aus Fislisbach: Das Team des neuen Trainers Christian Jäggi zeigte gegen Othmarsingen eine starke Leistung und behielt mit 3:0 die Oberhand. Dabei legte der FCF einen Start nach Mass hin und ging nach Toren von Patrick Meier und Yannic Frei bereits nach 23 Minuten mit 2:0 in Führung – nach einem Othmarsinger Eigentor zum 3:0 kurz nach dem Seitenwechsel war die Partie vorzeitig entscheiden.

2.-Liga-interregional-Abstieger Wohlen 2 kommt weiterhin nicht vom Fleck und bezog zuhause gegen Suhr, das sein 1. Saisonspiel austrug, die 2. Niederlage im 2. Spiel. Auf Suhrer Seite stellte Sven Käser mit 2 Treffern in den ersten 25 Minuten die Weichen früh auf Sieg. Nach Illir Sedollis Anschlusstreffer für Wohlen kurz vor dem Pausentee waren es Davut Bektas (52.) und Steve Ejims, die für den 4:1-Endstand besorgt waren.

Genau wie für Suhr stand auch für den FC Mutschellen das 1. Saisonspiel überhaupt an. Und auch die Ostaargauer konnten ihre Premiere positiv gestalten, sie bezwangen vor eigenem Anhang den FC Rothrist mit 4:2 – den Grundstein legte man mit 2 Toren in der Startphase und 2 Toren kurz nach Ablauf einer Stunde, die den Rothristern letztlich das Genick brachen.

Fun-Fact am Rande: In den ersten 2 Runden gab es noch kein Unentschieden in der 2. Liga AFV.

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18.09.2019

Hans Reimann (FC Frick)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Es läuft beim FC Frick, und zwar so richtig! Sowohl das „1a“, das vergangenen Saison aus der 2. Liga AFV abgestiegen war, wie auch das „1b“, im Sommer aufgestiegen aus der 4. Liga, belegen in ihren 3.-Liga-Gruppen den 1. Rang. Eine wohl historische Momentaufnahme! Ein spürbar stolzer Hans Reimann, Vereinspräsident seit Anfang 2019, gab ihm Rahmen der „drei ???“ Auskunft zum Höhenflug seines FC Frick.

1. Hans Reimann, der Blick auf die beiden 3.-Liga-Tabellen dürfte Ihnen momentan helle Freude bereiten, oder?
Das tut der Fricker Seele vor allem nach dem Abstieg der 1. Mannschaft aus der 2. Liga AFV vergangene Saison natürlich enorm gut. Dass gleich beide Mannschaften so gut aus den Startlöchern kommen, konnte man nicht erwarten. Natürlich ist es unser Anspruch, dass das 1a den direkten Wiederaufstieg bewerkstelligen kann. Beim 1b geht es aber eigentlich primär mal darum, dass es so viele Punkte wie möglich sammelt und nichts mit dem Abstieg zu tun hat.

2. Wie erklären Sie sich den momentanen Höhenflug beider Teams?
Das 1a ist trotz Abstieg bis auf Durim Ibrahimi, der im Sommer zu den Eagles Aarau wechselte, grossmehrheitlich zusammengeblieben. Auch unser 1b ist eine eingespielte Truppe, die sich seit vielen Jahren bestens kennt, einige gingen sogar bereits zusammen zur Schule. Zudem hat das Team dank dem neuen Trainerduo, das im vergangenen Winter übernommen hatte, noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Ein weiterer Faktor ist aus meiner Sicht bestimmt auch unsere Top-Infrastruktur, die sich stetig verbessert; wir verfügen über einen Kunstrasen, einen wunderbaren Hauptplatz und bekommen, wenn alles nach Plan läuft, Anfang März 2020 ein neues, schmuckes Clubhaus. An dessen Errichtung beteiligen sich viele Spieler unserer Aktiv-Mannschaften ehrenamtlich und sie merken, dass bei uns in Frick etwas entsteht. Dieser Fakt scheint zu beflügeln und man spürt förmlich, dass die täglich sichtbaren Veränderungen eine Euphorie im gesamten Verein auslösen.

3. Würde sich an der momentanen Tabellensituation bis zum Schluss nichts mehr ändern, wäre laut Reglement nur eine Mannschaft aufstiegsberechtigt. Haben Sie sich mit diesem Szenario im Verein bereits auseinandergesetzt?
Nein, nein, dafür ist es definitiv noch zu früh (lacht). Damit beschäftigen wir uns, wenn es dann soweit sein sollte, doch die Chance ist doch ziemlich klein. Wir wären bereits wunschlos glücklich, wenn eine Mannschaft die Saison auf einem Aufstiegsplatz beenden würde – der Zeitpunkt des Aufstieges wäre kurz nach der Eröffnung unseres neuen Clubhauses schlicht perfekt.

12.09.2018

Josef Schmölzer

19.08.2014

Kecke Aufsteiger

27.05.2014

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