Aargauischer Fussballverband

Fedayi San leitet Final im Helvetia Schweizer Cup 2019

Der diesjährige Final im Helvetia Schweizer Cup vom Sonntag, 19. Mai, zwischen dem FC Basel und dem FC Thun wird vom Aargauer Fedayi San geleitet. Der AFV ist stolz und gratuliert Fedayi zu dieser ehrenvollen Nominierung!

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08.10.2019

Giuseppe Aversa (FC Oftringen)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Geschlagene 9 Runden musste sich der FC Oftringen gedulden, ehe endlich die ersten Punkte der Saison eingefahren werden konnten. Ist der 5:2-Erfolg vom Samstag über den FC Niederwil, welchem man sogleich auch die rote Laterne übergab, nun der vielzitierte Befreiungsschlag? Ein erleichterter Cheftrainer Giuseppe Aversa stellte sich nach dem langersehnten Sieg seiner Elf den «drei ???».

1. Giuseppe Aversa, wie gross wurde die Nervosität im Umfeld des FC Oftringen, als nach 8 Runden noch immer keine Punkte zu Buche standen?
Persönlich wird man automatisch nervös, wenn man in eine solche Situation schlittert und weit und breit, auch im Vergleich zu anderen regionalen 2. Ligen, punktemässig die schlechteste Mannschaft überhaupt ist. Ich möchte aber an dieser Stelle betonen, dass der Verein stets Ruhe bewahrt und keinerlei Druck auf meine Mannschaft und mich ausgeübt hat. Wir wollen weiterhin unserer Philosophie treu bleiben und vor allem mit eigenen Junioren ohne finanzielle Risiken arbeiten. Ein Abstieg in die 3. Liga wäre für den Verein keinesfalls ein Weltuntergang, auch wenn wir ihn selbstverständlich mit allen Mitteln verhindern wollen. Wir sind historisch betrachtet schon seit jeher eine «Liftmannschaft» - das Ziel muss aber lauten, dies zu ändern und uns in der 2. Liga AFV hinweg zu etablieren.

2. Beginnt man da als Trainer auch, an sich selber zu zweifeln?
Man versucht sicherlich, neue Impulse zu setzen. Meine Mannschaft hat sich im Vergleich zu jener, die in der vergangenen Rückrunde stattliche 22 Punkte geholt hatte, personell nur minim verändert. Aktuell fehlen uns leider langfristig 4 Stammkräfte der letzten Saison, das spüren wir schon. Weiter leidet bei einer solchen Negativserie, wie wir sie erlebt haben, vor allem der mentale Bereich. Meine Herausforderung als Trainer ist, meine Mannschaft mental so aufzupäppeln, dass sie wieder an sich und ans Gewinnen glauben. Dafür habe ich in den letzten Wochen auch das Training etwas angepasst und mehr kognitive, mentale Elemente einfliessen lassen.

3. Die Erleichterung nach dem Sieg über Niederwil dürfte gross gewesen sein. Bläst der FC Oftringen nun zur Aufholjagd? Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt erst 7 Punkte.
Die Erleichterung war in der Tat riesig. Auch die Mannschaft betonte mehrfach, wie «geil» es sei, endlich mal wieder gewonnen zu haben. Für uns stehen nun bis zur Winterpause 4 extrem wichtige Partien an, wobei wir mit Gränichen und Suhr auf 2 Gegner aus der oberen Tabellenhälfte und mit Othmarsingen und Sarmenstorf auf 2 direkte Konkurrenten im Abstiegskampf treffen werden. Gerade gegen Othmarsingen und Sarmenstorf müssen wir zwingend punkten. Eigentlich bräuchten wir nach der Hinrunde insgesamt 15 Punkte auf dem Konto, womit wir alle 4 verbleibenden Spiele gewinnen müssten. Denn darauf verlassen, dass wir wie letzte Saison in der Rückrunde 22 Punkte holen, können wir uns nicht.

 

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