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Der SFV trauert um Jakob «Köbi» Kuhn

  • 26.11.2019

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) trauert um Jakob «Köbi» Kuhn, der am Dienstag, 26. November 2019, nach langer Krankheit verstorben ist. Unsere Gedanken gelten seiner Familie und den Angehörigen.

Mit seiner Persönlichkeit, seinem Talent und seinem Engagement prägte Kuhn den Schweizer Fussball und den SFV, zu dessen Ehrenmitglied er 2009 ernannt worden war. «Die Fussball-Familie verliert einen der ihren», sagte SFV-Präsident Dominique Blanc. «Für uns war er eine Ikone, auch ausserhalb des Spielfelds.»

Während seiner Karriere als Spieler trug Kuhn in 63 Länderspielen das Trikot des Schweizer Nationalteams. Zwischen 1995 und 2001 war der 76 Jahre alt gewordene Zürcher Trainer der Schweizer U-21, danach bis 2008 jener des A-Nationalteams. Mit Kuhn als Chefcoach qualifizierte sich das A-Nationalteam 2004 für die EM in Portugal, 2006 für die WM in Deutschland und bestritt es 2008 die Heim-EM. Drei Turnier-Teilnahmen in Folge hatte vor ihm kein Schweizer Nationaltrainer geschafft.

«Köbi Kuhn hat unseren Fussball und seine Werte ausgestrahlt. In einem gewissen Sinne standen ihm alle nahe. Wir danken ihm aus tiefstem Herzen dafür, was er für unseren Sport geleistet hat», betont Blanc.

Der Schweizerische Fussballverband entbietet der Familie und den Angehörigen von Köbi Kuhn sein tief empfundenes Beileid und wünscht ihnen viel Kraft.


Weitere SFV-Stimmen zum Hinschied von Köbi Kuhn:

Pierluigi Tami (Direktor der Nationalteams): "Wir haben zusammen viele schöne Momente erlebt, etwa bei unserer Zusammenarbeit während der WM 2006 und der EM 2008. Er war eine ruhige und liebenswerte Person und hatte immer die richtigen Worte für alle parat. Ich bin glücklich, dass ich ihn kennen- und schätzen lernen durfte."

Vladimir Petkovic (Trainer A-Nationalteam): "Im Namen des Staffs und der Spieler des A-Nationalteams spreche ich der Familie und den Angehörigen von Köbi Kuhn mein tiefes Beileid aus. Köbi hat uns oft an die Länderspiele im Ausland begleitet, ist im gleichen Flugzeug mitgeflogen und hat uns im Stadion unterstützt, daheim und auswärts. Danke für alles, was du uns gegeben hast."

Stephan Lichtsteiner (Captain des A-Nationalteams, bestritt unter Kuhn die EM 2008): "Wir durften zusammen die Heim-EM in der Schweiz erleben. Köbi Kuhn war immer ein sehr angenehmer Trainer, es machte grossen Spass, unter ihm zu trainieren und zu spielen. Mein herzliches Beileid an die Hinterbliebenen."

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