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Player of the weekend: Vanessa Bernauer, (31) , AS Roma

  • 04.11.2019

Vanessa Bernauer blickt auf einen vielversprechenden Saisonstart zurück. Mit dem Schweizer Frauen-Nationalteam ist sie auf Kurs Richtung EM, am letzten Sonntag erzielt sie für die AS Roma ihr zweites Saisontor. Deshalb ist die 31-jährige Nationalspielerin unser "Player of the weekend".

Fünf Fakten zur Spielerin:

  • Erzielte am Sonntag beim 2:1-Sieg gegen Sassuolo das 2:0
  • Verhalf der AS Roma mit ihrem zweiten Saisontreffer zum vierten Sieg in Serie
  • Nach fünf Partien der Saison 2019/20 belegen die Römerinnen mit drei Punkten Rückstand auf Leader Juventus den 3. Rang
  • Im aktuellen Kader des Frauen-Nationalteams haben nur zwei Spielerinnen mehr Länderspiele absolviert als Bernauer (84)
  • Gab ihr Debüt im Nationalteam am 25. Februar 2006 gegen Dänemark als 17-Jährige

     

Fünf Fragen an die Spielerin:

Vanessa Bernauer, du warst Mitte Februar 2019 bereits einmal «Player of the weekend». Was hat sich seither in deinem Fussballer-Leben getan?

Meine erste Saison in Italien ging zu Ende. Ich habe eine neue Liga kennengelernt, es war ein neues Projekt, eine neue Mannschaft, die auf die Beine gestellt worden war. Es ist interessant zu sehen, wie sich der Frauenfussball in Italien weiterentwickelt hat. Nun läuft die zweite Saison, ich kam gut in den Rhythmus, es macht Spass.

Beim 2:1-Sieg der AS Roma gegen Sassuolo hast du dein zweites Tor der Saison erzielt. Wie hast du den Treffer erlebt?

Ich habe den Angriff eingeleitet, die Aussenstürmerin lanciert, sie spielte mir den Ball zurück. Dadurch verschob sich die Verteidigung und ich hatte Zeit, mir den Ball vorzulegen und in die weite Ecke zu schiessen.

Deine Bilanz im Club mit zwei Toren und einem Assist liest sich gut. Wie zufrieden bist du mit der bisherigen Saison der AS Roma und deinen Auftritten?

Bis auf das erste Spiel ist es ein sehr positiver Strart. Wir konnten uns von Spiel zu Spiel steigern, auch ich persönlich. So zu kicken macht Spass - erst recht, wenn es einem selber gut läuft.

Inwiefern unterscheidet sich deine Rolle in Rom von jener im Frauen-Nationalteam?

Grundsätzlich unterscheidet sie sich nicht gross. Ich zähle in beiden Teams zu den routiniertesten Spielerinnen. Zu meinen Aufgaben gehört es, die Jungen zu führen und meine Erfahrungen entsprechend einzubringen und weiterzugeben.

Ab Dienstag steht der letzte Zusammenzug des Nationalteams mit dem Spiel gegen Rumänien im Programm. Mit welchen Erwartungen reist du, gerade nach dem persönlichen Erfolgserlebnis vom Sonntag, in die Schweiz?

Ich bin gut gestartet und zufrieden. Ein Tor und ein Sieg sind gut für die Motivation und das Selbstvertrauen. Die Ambitionen und Erwartungen bleiben aber die gleichen. Wir sind auch im Nationalteam mit dem neuen Trainer, der neuen Mannschaft, der neuen Philosophie mit jedem Spiel in der EM-Qualifikation gewachsen. Natürlich wollen wir gegen Rumänien vor eigenem Publikum gewinnen und das Jahr positiv beenden.

(SFV)

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