Die sechs wöchentlichen Trainings sind aufgeteilt in dreimal Technik, zweimal Kondition und einmal Taktik. Neben dem Fussballerischen geht es aber auch um Persönlichkeitsentwicklung, Schulabschluss und persönliche Karriereplanung, schliesslich sollen die Mädchen später einmal im Nationalteam spielen.

Ausgeklügeltes Selektionssystem
Deshalb wird bei der Auswahl der Spielerinnen auch nichts dem Zufall überlassen. Aus den U-14 Regionalauswahlen wird eine Auswahl zu Selektionstagen zusammengezogen. Getestet werden hier Grundlagentechnik, koordinative Fähigkeiten, Schnelligkeit und Verhalten im Spiel, zudem geben ein medizinischer Check und ein Eignungsgespräch Aufschluss über die Kandidatinnen. Damit stellt der SFV sicher, dass nur die talentiertesten Spielerinnen mit dem besten Entwicklungspotential den Sprung nach Huttwil schaffen.
Wohnen bei Gastfamilien
Dort wohnen sie unter der Woche bei Gastfamilien und kehren erst am Freitag Abend aufs Abschlusstraining zu ihrem Team zurück, mit welchem sie die Meisterschaft bestreiten. Das vom Europäischen Fussballverband (UEFA) mit seinem Programm «Hattrick» mitfinanzierte Ausbildungszentrum hat sich seit seinem Bestehen bereits bewährt. Nicht nur machen die Mädchen täglich Fortschritte, die ersten Spielerinnen haben sich auch schon in den U-17 und U-19 Nationalteams etabliert. |