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Schweizerischer Fussballverband - Martina Voss benennt ihre 23 Spielerinnen für die WM in Kanada

Martina Voss benennt ihre 23 Spielerinnen für die WM in Kanada


Medienmitteilung des Schweizerischen Fussballverbands vom 22. Mai 2015.

Martina Voss-Tecklenburg nominiert für die Weltmeisterschaft in Kanada (6. Juni bis 5. Juli 2015) 3 Torhüterinnen, 8 Verteidigerinnen, 7 Mittelfeldspielerinnen und 5 Stürmerinnen. Und die Nationaltrainerin zieht eine sehr positive Bilanz der bisherigen WM-Vorbereitung.


„Natürlich gibt es bei der definitiven Bestimmung eines Kaders immer auch Härtefälle“, macht Martina Voss-Tecklenburg kein Geheimnis daraus, dass es für sie keine leichte Aufgabe war, aus den 27 für das Trainingslager in Magglingen nominierten Spielerinnen jene 23 auszuwählen, von denen sie überzeugt ist, dass sie als Team bestmöglich abschneiden werden. „Die Härtefälle“, präzisiert die  Nationaltrainerin, „sind jene Spielerinnen, die bis jetzt die gesamte Vorbereitung bestritten haben, nun aber nicht im 23-er Kader figurieren, jedoch unsere ersten Back-ups sind für den Fall, dass jemand kurzfristig ausfallen sollte.“


Damit tönt Martina Voss-Tecklenburg mehr als nur an, wie zufrieden sie mit der Einstellung aller Spielerinnen ist und wie sehr für sie Qualität der WM-Vorbereitung bisher stimmt für sie. „Ich bin super froh, dass wir Magglingen ausgesucht hatten für dieses Trainingslager, denn wir fanden dort alles vor, was wir benötigten. Ich kann den Beteiligten vor Ort nur ein riesen Kompliment machen und aufrichtig danken für die Arbeiten, die in unterschiedlichsten Bereichen alle hochprofessionell ausgeführt wurden.“

Eine Folge davon fasst die deutsche Trainerin so in Worte: „Die Mädels haben überragend mitgezogen – auch wenn wir teilweise drei Einheiten pro Tag absolvierten.“ Und zum Fakt, dass fast die Hälfte der Spielerinnen mit Erkältungen und Bronchitis zu kämpfen hatte, sagt sie in ihrer typischen Art: „Lieber in der Schweiz ein bisschen kränkeln als in Kanada, dann sind wir an der WM nämlich gesund und immun gegen ungeliebte Einflüsse von aussen.“

 

Die Schweiz ist erstmals mit einem Frauenteam an einer WM-Endrunde dabei. In Kanada heissen die Gegnerinnen der Vorrundengruppe C Japan (8. Juni in Vancouver), Ecuador (12. Juni in Vancouver) und Kamerun (16. Juni in Edmonton). Ziel der Schweiz ist die Qualifikation für die zweite Runde des WM-Turniers. Für diese qualifiziert sind alle Gruppenersten und –zweiten sowie die vier besten Gruppendritten.

MvA

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