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Schweizerischer Fussballverband - SFV-Frauen gleich doppelt kalt erwischt

SFV-Frauen gleich doppelt kalt erwischt

Je 40 Sekunden nach Anpfiff beider Halbzeiten kassiert die Schweiz gegen physisch überlegene Schwedinnen die ersten beiden Gegentore.

Frauen-Nationalteam. (Keystone)
Frauen-Nationalteam. (Keystone)

Einfache Ballverluste waren es, die die Schweiz direkt nach Anpfiff beider Halbzeiten in Rückstand brachten. Die favorisierten Schwedinnen stellten dabei ihr exzellentes Umschaltspiel unter Beweis.

Schweiz hält phasenweise dagegen
Nach dem frühen 0:1 konnte die Schweiz jedoch zunächst dagegenhalten. Lara Dickenmann vergab in der 29. Minute die grösste Chance zum Ausgleich: am kurzen Pfosten setzte sie den Ball in Bedrängnis knapp über die Latte.

Während die Weltklasseauswahl aus Skandinavien ihre Physis und Kombinationsicherheit ausspielte, setzte das Team von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg auf Konter und war dabei durch das Offensiv-Duo Dickenmann/Bachmann immer wieder gefährlich, schlussendlich jedoch nicht zwingend genug.

"Wir hätten auch Tore schiessen können"
"Die zwei schnellen Gegentore waren natürlich bitter", sagte Teammanagerin Sonia Testaguzza nach Spielschluss. "Schweden war das überlegene Team und hat verdient gewonnen, allerdings hätten auch wir durchaus das ein oder andere Tor schiessen können."

Für das Frauen-Nationalteam des SFV war dies das letzte Länderspiel des Jahres 2012. Voraussichtlich im Herbst 2013 starten die SFV-Frauen dann in die Qualifikation zur WM 2015 in Kanada. (dw)

Telegramm

Frauen Länderspiel Schweden - Schweiz 3:0 (1:0)
Myresjöhus Arena, Växjö - 4905 Zuschauer - SR: Lehtovaara (FIN)

Tore: 1. 1:0, 46. 2:0, 77. 3:0.

Schweiz: Thalmann (Torres); L. Keller (Kriens), Graf (Kriens), Abbé (Freiburg), Betschart (Sindelfingen); Humm (Zürich), Bernauer (Levante), Moser (Hoffenheim), Stilz (Staad); Dickenmann (Lyon); Bachmann (Malmö).

Einwechslungen
46. Oehrli (Basel) für Thalmann
46. Crnogorcevic (Frankfurt) für L. Keller
63. Wälti (YB) für Moser
66. Schwarz (Kolbotn) für Betschart
75. M. Keller (Zürich) für Abbé
83. Egli (Kriens) für Bernauer.

Bemerkungen: Schweiz ohne Kuster (GC) verletzt.