Aargauischer Fussballverband

Rolf Häfeli (Inhaber «Cinema 8»)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Die Schweizer Nationalmannschaft befindet sich auf dem besten Weg, sich zum dritten Mal in Folge für ein grosses Turnier zu qualifizieren. Sollte alles wie erwartet laufen, kommt es am 10. Oktober um 20.45 Uhr zum grossen «Finalspiel» in Lissabon bei Konkurrent Portugal. Unter dem Patronat des Aargauischen Fussballverbandes lädt das «Cinema 8» alle Fussball-Fans zum gemeinsamen «Public Viewing» nach Schöftland ein, der Eintritt ist kostenlos. Rolf Häfeli, Inhaber des Kino-Komplexes, spricht im Rahmen der «drei ???» über den besonderen Event.

1. Rolf Häfeli, was hat Sie dazu bewogen, dem Vorschlag des AFV, das Schlagerspiel Portugal – Schweiz bei Ihnen in einem grossen Kinosaal und auf diversen Screens zu zeigen, zuzustimmen?
Bereits seit vielen Jahren übertragen wir Spiele von WM- und EM-Endrunden live in unserem Komplex. Es war immer eine tolle Sache und fand bei den Leuten grossen Anklang und sie schätzen es sehr, grosse Spiele miteinander zu schauen. Wir konnten über all die Jahre grosse Erfahrung im Bereich «Public Viewing» sammeln und zögerten daher keine Sekunde, als die Anfrage des AFV kam. Wir hätten das Spiel wohl auch ohne diese Anfrage gezeigt, jedoch nicht in diesem Umfang, welchen wir nun planen. Stand heute werden wir wohl über 400 Fans Platz bieten können.

2. Was dürfen die Aargauer Fussballfans von diesem Abend erwarten?
Wir werden das Spiel live in einem grossen Kinosaal, aber auch in 2 Bars (Raucher- und Nichtraucher) auf Screens sowie, für die Mutigen, draussen übertragen. Es hat also für Jedermann und Jedefrau etwas dabei.

3. Könnten Sie sich vorstellen, in Zukunft ähnliche Events mit dem AFV auf die Beine zu stellen?
All die Jahre haben mir eines gezeigt: Fussball ist die Sportart Nummer 1, es ist das, was die Leute sehen wollen. Wir haben es zwar auch mit Tennis und Formel 1 versucht, jedoch fanden diese Sportarten nie einen solch grossen Anklang wie Fussball. Mögliche Barrage-Spiele der Schweiz wären eine Möglichkeit für einen ähnlichen Event – wir hoffen jedoch, dass wir auf diesen verzichten können (lacht).

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16.05.2018

Kurt Etter (FC Mellingen)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Der FC Mellingen hat sich im Heimspiel gegen Mutschellen dank einem Tor von Yannick Brühlmann tief in der Nachspielzeit ein 3:3 erkämpft. Dank einer bisher starken Rückrunde sind die Hoffnungen der Mellinger auf den Ligaerhalt weiter intakt – Trainer Kurt Etter stellte sich nach dem Punktgewinn gegen Mutschellen den «drei ???».

1. Kurt Etter, 3:3 gegen Mutschellen – ein Punkt gewonnen oder zwei verloren?
Wenn man so kurz vor Schluss noch den Ausgleich erzielt, ist es klar ein gewonnener Punkt. Wenn man jedoch das gesamte Spiel betrachtet, kann man darüber streiten, auch wenn es von unserer Seite sicherlich keine optimale Darbietung war. Unsere Heimspiele wollen wir aber prinzipiell immer gewinnen, besonders in unserer aktuellen Lage.

2. 8 Spiele in der Rückrunde, 3 Siege, 4 Remis und bloss eine Niederlage – was macht den FCM Ausgabe 2018 so stark?
Wir haben endlich genügend Anzahl Spieler in den Trainings, in der Vorrunde war die Trainingspräsenz gelinde gesagt katastrophal. Dabei ist es enorm wichtig, dass wir in den Übungseinheiten gut arbeiten können, denn wir haben beispielsweise im Gegensatz zum Grossteil der anderen 2.-Liga-Teams keinen einzigen Spieler in unseren Reihen, der in der 2. Liga interregional oder höher gespielt hat. Die zweite Saison nach dem Aufstieg ist generell schwierig, auch weil die erste Euphorie verflogen ist und unbewusst eine gewisse Zufriedenheit oder Bequemlichkeit einsetzt. Es bedurfte in der Winterpause einiges an Einzelgesprächen und Sitzungen, in welchen wir den Spielern unter anderem Statistiken der Trainingsbesuche vorlegten und ihnen klipp und klar sagten, was wir in der Rückrunde erwarten.

3. Sie liegen nun punktgleich mit Fislisbach auf Rang 12 – wie schauen Sie den letzten 5 Spielen entgegen?
In unserer Lage sollten wir in jedem Spiel punkten. Unser Restprogramm gestaltet sich zwar als ziemlich happig, doch wenn wir unsere Chance auf den Ligaerhalt wahren wollen, müssen wir einfach alles raushauen. Nach der Vorrunde und 4 Punkten Rückstand aufs rettende Ufer haben uns viele bereits abgeschrieben, doch wir sind immer noch da!

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