Aargauischer Fussballverband

Beat Dünki (FC Othmarsingen)

von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

1. Beat Dünki, 14 Punkte aus 12 Spielen – wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?
Wir wussten von Anfang an, dass es für uns eine schwierige Spielzeit werden wird, denn die zweite Saison nach dem Aufstieg ist ja bekanntlich immer schwieriger. Zudem hatten wir wichtige Abgänge zu beklagen, vor allem natürlich unser Topstürmer Gezim Zeqiraj, der nun auch bei Schöftland trifft und trifft (12 Tore in 12 Spielen, Anm.d.Red.), fehlt uns. Doch mit dem müssen wir leben, es ist auch eine Herausforderung für unsere jüngeren Spieler. Froh bin ich, dass wir das „6-Punkte-Spiel“ gegen den direkten Konkurrenten aus Fislisbach am Samstag für uns entscheiden konnten. Meiner Meinung war dieses 3:1 auch absolut verdient, wobei ich wirklich niemandem zu nahe treten möchte, doch Fislisbach konnte schlussendlich froh sein, dass es am Schluss „nur“ 3:1 hiess.

2. Am Tabellenende geht es sehr eng zu und her – man kann sagen, dass in der ausgeglichenen Liga quasi jeder jeden schlagen kann. Teilen Sie diese Ansicht?
Das ist definitiv so. Einzig Schöftland und Gränichen heben sich nun mal etwas ab, da sie mehr trainieren als die meisten anderen 2.-Liga-Teams, deutlich mehr Erfahrung aufgrund ihrer Zeit in der 2. Liga interregional aufweisen und – vor allem Gränichen – von einer bombastischen Infrastruktur profitieren. Aufgrund dessen denke ich auch, dass diese beiden bis zuletzt vorne bleiben werden, was man ja auch vor der Saison erwarten durfte. Der Rest der Liga ist in der Tat äusserst ausgeglichen, was ich sehr interessant finde und für die Zuschauer toll ist. Es kann wirklich jedes Spiel auf die eine oder aber auch auf die andere Seite kippen, was etwas „kribbelig“ ist und es ist demzufolge nicht immer einfach, am Spielfeldrand ruhig zu bleiben (schmunzelt).

2. Aktuell bekleiden Sie die Ämter Trainer der 1. Mannschaft, Präsident, Sportchef und Spiko. Haben Sie überhaupt noch Freizeit neben dem Fussball?
Ich habe in der Tat nicht viel Freizeit neben dem Fussball. Aber es ist mein allerliebstes Hobby, seit ich denken kann. Neben dem Skifahren versteht sich, denn ich brauche ja auch etwas in der langen fussballlosen Zeit im Winter. Ich benötige aber auch keine Freizeit für etwas anderes, denn der Fussball gehört zu mir und das wird auch so bleiben, solange es mir Spass macht und ich gesund bin.

zurück
24.08.2018

Hattrick

Trailer "Kicker Talents"

07.11.2018

Armando Granzotto (Präsident Wettspielkommission AFV)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Die Aargauer Fussballfans bekamen in der abgelaufenen Hinrunde auf den hiesigen Sportplätzen wiederum packende Duelle, spektakuläre Spielzüge und schöne Tore geboten! In den 91 Hinrunden-Partien zappelte der Ball insgesamt 366 Mal im Netz, was im Schnitt ziemlich genau 4 Treffer pro Spiel bedeutet. Die 2. Liga AFV ist aber nicht nur spektakulär – auch an Spannung mangelt es ihr bei Weitem nicht. An der Spitze der Tabelle konnte sich der überragende FC Kölliken zwar mit 6 Punkten Vorsprung etwas absetzen, dahinter lauern aber 4 Teams innerhalb von 3 Zählern auf Ausrutscher der Kölliker – mitten im «Konzert der Grossen» spielt auch der verblüffende Aufsteiger aus Niederwil mit! Auch um den ominösen Strich liegt weiter alles ziemlich nahe beisammen. Im Rahmen der «drei ???» zieht Armando Granzotto, Wettspielkommissionspräsident des AFV, Bilanz zur Hinrunde.

1. Armando Granzotto, wie fällt Ihre persönliche Bilanz zur Hinrunde aus?
Meine persönliche Bilanz fällt aus sportlicher Sicht äusserst positiv aus. Ich konnte sehr vielen spannenden und hochstehenden Spielen beiwohnen. Für mich ist es zudem stets wichtig, dass die Spieler gesund durch die Saison kommen und dies ist bis auf wenige Ausnahmen auch den meisten gelungen. In der abgelaufenen Vorrunde hat uns natürlich auch der Wettergott in die Karten gespielt! Für jeden Fussballer ist es schöner, bei guten Terrainverhältnissen spielen und trainieren zu können und auch für uns Zuschauer ist es kein Nachteil (schmunzelt).

2. Wer zählt für Sie zu den positiven Überraschungen?
Für viele Experten ist die Tabellenführung des FC Kölliken möglicherweise gar keine grosse Überraschung, da sich die Mannschaft mit «grossen Namen» verstärkt hat. Wer jedoch selber mal Spieler oder Trainer war, weiss, dass Namen alleine noch keine Garantie für Erfolg sind und es enorm wichtig ist, solche Spieler auch führen zu können. Dies macht Marco Wüst offenbar richtig gut, denn das gute Abschneiden dieser Vorrunde nur mit der hohen Qualität der Einzelspieler zu erklären ist mir dann doch zu einfach. Persönlich habe ich jedes Team mindestens zweimal spielen sehen und mir haben vor allem der FC Mutschellen und der FC Niederwil imponiert. In beiden Fällen zeigt sich eindrücklich, dass sich Kontinuität irgendwann mal auszahlt und deshalb kommen für mich die guten Leistungen dieser beiden Vereine keinesfalls überraschend. Doch etwas überraschend ist für mich die Spielweise von Suhr: Sie spielen möglicherweise den attraktivsten Fussball und hätten sie nicht einige klare Führungen zum Schluss noch aus der Hand gegeben, so wäre der Abstand zur Spitze viel kleiner. Für mich ist es zudem eine Überraschung, dass von den fünf Erstplatzierten in der Meisterschaft mit dem FC Klingnau nur ein Team im Viertelfinal des Axpo Aargauer Cups überwintern kann.                                                                        

3. Wenn Sie sich etwas für die kommende Rückrunde wünschen könnten, was wäre das?
Natürlich wünscht man sich als WK-Präsident immer wieder Spannung an der Spitze und auch am ominösen Strich, doch für mich ist es viel wichtiger, dass die Spiele fair und ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen. Dafür verantwortlich sind wir Verbands-Funktionäre, die Schiedsrichter und in erster Linie die Akteure auf und neben dem Spielfeld. Hier wünsche ich mir vonseiten der Spieler und Trainer, trotz allen Emotionen, etwas mehr Gelassenheit und Verständnis gegenüber den Schiedsrichtern. Einige werden sich jetzt wohl denken: «Der Granzotto war ja als Spieler und Trainer auch nicht immer ein Heiliger und jetzt redet er solches Zeugs!» Jene haben vielleicht gar nicht mal ganz so unrecht, und doch betrachte ich das Ganze heute halt aus einer etwas anderen Optik. Schlussendlich sitzen wir aber alle im selben Boot und deshalb wünsche ich mir, dass die Menschen wieder mit etwas mehr Respekt miteinander umgehen würden… Nicht nur im Fussball!

12.09.2018

Josef Schmölzer

19.08.2014

Kecke Aufsteiger

27.05.2014

Penalty-Poker

Teste dich jetzt:

Facebook-Stream

Football-Pool