Aargauischer Fussballverband

AFV nimmt am UEFA Regionenpokal teil

Eine Aargauer Auswahl kämpft am 16. Juni gegen die Teams aus Basel, Genf, Waadt und Neuenburg um die Europa-Qualifikation.

Ein Hauch von Champions League: Der Aargauische Fussballverband (AFV) nimmt am UEFA Regionenpokal 2018/19 teil! Die UEFA möchte dem Breitenfussball die Möglichkeit geben, sich mit einer regionalen Auswahl international zu messen. Ziele des Regionenpokals sind unter anderem, internationale Fussballerlebnisse für Amateurspieler anzubieten sowie den kulturellen und sportlichen Austausch zu fördern. Qualifiziert sind Spieler, die noch nie Profis waren, noch nie in einer Profiliga gespielt haben und in der Schweiz maximal in der 1. Liga zum Einsatz kamen.

Der AFV unterstützt diese Idee der UEFA und nimmt am Schweizer Finalturnier vom 16. Juni in Boudry (NE) teil. Bei dieser Vorausscheidung spielt das «Team AFV» gegen Mannschaften der Regionalverbände Nordwestschweiz, Genf, Waadt und Neuenburg. Der Turniersieger qualifiziert sich für die Europa-Qualifikation im Herbst 2018 in Italien. Trainer der AFV-Auswahl ist Jürg «Gügs» Widmer, der die Mannschaft vorgängig noch dreimal trainieren wird.

Das Kader des «Team AFV»:

 Livio

 Buchser

 Torwart 

 SC Schöftland

 Ferenc

 Gazsi

 Torwart

 FC Muri

 Gianni

 Barile

 Verteidigung  

 SC Schöftland 

 Fabian

 Burkard

 Verteidigung 

 FC Muri

 Pascal

 Stump

 Verteidigung 

 FC Baden

 Manuel

 Moor

 Verteidigung 

 SC Schöftland

 Michael

 Stadelmann

 Verteidigung 

 FC Muri

 Yves

 Weilenmann

 Verteidigung 

 FC Baden

 Noah

 Schwegler

 Mittelfeld 

 SC Schöftland

 Tobias

 Boner

 Mittelfeld

 SC Schöftland

 Rocco

 Costantino

 Mittelfeld

 SC Schöftland

 Lelo

 Toni

 Mittelfeld

 FC Baden

 Kevin

 Spadanuda

 Mittelfeld

 SC Schöftland

 Dölf

 Bieri-Santos

 Mittelfeld

 FC Baden

 Basil

 Gmür

 Sturm

 FC Baden

 Silvan

 Otto

 Sturm

 SC Schöftland

 Leiven

 Keller

 Sturm

 FC Wettingen

 Kürsat

 Kiybar

 Sturm

 FC Wettingen

 


Der Gewinner des UEFA Regionenpokals 2017: "Team Zagreb"

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16.10.2018

Manuel Calvo (FC Suhr)

Von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
manouk.jonas@football.ch

Der FC Suhr hat aktuell das, was man im Sport-Jargon einen «Lauf» nennt: Das 4:1 gegen den amtierenden Cupsieger aus Klingnau war wettbewerbsübergreifend der 6. Sieg in Folge, zuletzt konnte man mit Rothrist, Niederwil und eben Klingnau gleich 3 Spitzenteams nacheinander bezwingen – in der Meisterschaft liegen die Westaargauer damit nach doch eher mässigem Saisonstart bereits auf Rang 4. Seit dieser Saison an der Seitenlinie der Suhrer steht Manuel Calvo, der als Spieler des FC Aarau um die Jahrtausendwende 19 Einsätze in der Super League bestritt. Nach dem souveränen Sieg über Klingnau stellte sich der 37-Jährige den «drei ???».

1. Manuel Calvo, Ihre Mannschaft verschoss gegen Klingnau nach einer halben Stunde einen Elfmeter, nachdem man kurz zuvor den 1:1-Ausgleich kassiert hatte, um 30 Sekunden nach dem Fehlschuss doch noch 2:1 in Führung zu gehen. Was ging Ihnen nach dieser turbulenten Phase durch den Kopf?
Ein Elfmeter sollte natürlich immer reingehen, ganz klar. Nichtsdestotrotz reagierten wir hervorragend und trafen kurz darauf durch Ahmet Ceker, der den Elfmeter verschossen hatte, doch noch zum 2:1, was uns natürlich ungemein Auftrieb gab. Wieder bekamen die Zuschauer auf der Hofstattmatte Spektakel geboten, ganz kurz erinnerte ich mich an das 4:4 zuhause gegen Aarau 2, als wir in den letzten 10 Minuten eine 4:0-Führung noch verspielt hatten. Rückblickend war dieses 4:4 aber eine Art Kehrtwende, denn seit diesem Tag haben wir alle 6 darauffolgenden Pflichtspiele für uns entscheiden können. Ich habe nach diesem denkwürdigen Spiel mit der Mannschaft viel mental gearbeitet, was sich nun offensichtlich ausbezahlt.

2. Bis zum Start ihrer Siegesserie holten Sie aus den ersten 6 Partien lediglich 5 Punkte. Wie erklären Sie sich die markante Leistungssteigerung Ihrer Truppe?
Letzte Saison war eine schwierige für den FC Suhr. Man befand bis zuletzt tief in Abstiegskampf und konnte sich den Ligaerhalt nur dank eines Sieges in Gontenschwil in der letzten Runde sichern. Die Nachwehen der turbulenten letzten Saison waren bis zuletzt noch in den Knochen und Köpfen der Spieler, das habe ich gemerkt. Zudem haben wir Goran Antic und Dario Dussin nach Kölliken ziehen lassen müssen – wohl 2 der besten Spieler in der 2. Liga AFV. Trotzdem stimmten die Leistungen auf dem Platz auch bereits zu Saisonbeginn, das Mentale war eher das Problem. Da haben wir den Hebel angesetzt. Weiter verfüge ich über ein qualitativ hervorragendes Kader, da hat unser Sportchef tolle Arbeit geleistet.

3. Seit diesem Sommer sind Sie Trainer des FC Suhr. Wie haben Sie sich eingelebt und wo möchten Sie mit dem FCS diese Saison noch hin?
Ich war schon als aktiver Spieler beim FC Suhr tätig, von daher kenne ich sehr viele Leute, die Sportanlage und sogar noch einige Spieler, die mit mir zusammen gespielt haben. Der FC Suhr ist sicherlich ein spezieller Verein, eine Art «FC Hollywood», wo immer mal wieder grosse Spieler wie eben beispielsweise ein Goran Antic oder Dario Dussin hinwechseln. Das ist aber auch das Spannende an unserem Verein, der stark polarisiert, dem bin ich mir bewusst. Am Ende des Tages möchten wir uns aber auf Fussball konzentrieren, was uns aktuell ganz gut gelingt. Wenn wir diese Saison unter den «Top 5» abschliessen sollten, wären alle sehr zufrieden. Die letzten beiden Spiele vor der Winterpause gegen Lenzburg und Othmarsingen, die beide ebenfalls sehr gut in Form sind und je 4 Siege aneinanderreihten, könnten wegweisend werden.  

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