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Aargauischer Fussballverband - Aargauischer Fussballverband

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        25.05.2016

        Livio Buchser (FC Gränichen)

        von Jonas Manouk, stv. Medienchef AFV
        manouk.jonas@football.ch

        Mit seinem parierten Elfmeter von Schöftland-Stürmer Gezim Zeqiraj sicherte Gränichen-Hüter Livio Buchser seinem Team die 3 Punkte im Spitzenspiel und damit die Tabellenführung. Im Rahmen der „drei ???“ spricht der 29-jährige Ex-Schöftler über die mitentscheidende Szene, die neue Rollenverteilung im Aufstiegsrennen und das Restprogramm.

        1. Livio Buchser, können Sie die Szene Ihres gehaltenen Elfmeters etwas im Detail beschreiben?
        Das Handspiel, das zum Elfmeter führte, habe ich ehrlichgesagt nicht wahrgenommen. Als ich dann bemerkt habe, wer gegen mich antritt, erinnerte mich an das gleiche Duell beim Gastspiel in Schöftland in der Vorrunde. Ich wählte dieselbe Ecke und im Gegensatz zum letzten Mal, als mir der Ball noch unglücklich durch die Hände glitt, konnte ich ihn gestern parieren. Alles in allem will ich meine Leistung aber nicht hervorheben – wir haben eine äusserst starke Mannschaftsleistung gezeigt und verdient gewonnen.

        2. Wie fühlt es sich an, neuerdings der Gejagte und nicht mehr der Jäger zu sein?
        Wir waren nun praktisch über die gesamte Saison der Jäger. Dass wir nun den Rückstand von zwischenzeitlich 5 Punkten wettmachen konnten, gibt uns vor allem mental ein gutes Gefühl. Und trotzdem will ich hier betonen, dass wir noch immer etwas unserem Ziel „Cupfinal“ nachtrauern, denn vor der Saison war der Aufstieg nicht unsere erste Priorität. Wir müssen im Gegensatz zu Schöftland nicht um jeden Preis aufsteigen, das hat man denke ich gestern im Spiel auch gespürt. Selbstverständlich wollen wir am 4. Juni nach der letzten Runde ganz zuoberst stehen, doch der Druck liegt weiterhin klar beim SC Schöftland.

        3. Der FC Gränichen liegt in der Tabelle neu einen Punkt vor dem SCS und hat den Aufstieg somit in den eigenen Füssen. Schöftland empfängt noch Brugg und muss nach Fislisbach, Gränichen gastiert in Spreitenbach und fordert Suhr – Ihr Kommentar zum Restprogramm?
        Ich bin überzeugt, dass Brugg-Trainer Roland Leiss mit seiner Truppe alles geben wird, um uns zu helfen. Viele aus unserem Team kennen Spieler von Brugg und auch ich pflege noch einige Kontakte aus meiner Zeit beim FCB. Spreitenbach wird gegen uns nach den zwei Niederlagen in Meisterschaft und Cup wohl um keinen Preis ein drittes Mal verlieren wollen, das macht die Aufgabe äusserst delikat. Unser letzter Gegner Suhr wird wohl noch das Messer am Hals haben und gegen eine Mannschaft zu spielen, die noch voll im Abstiegskampf steckt, ist immer schwierig. Es wird wohl bis zum Schluss ultra-spannend bleiben, was für unsere regionale 2. Liga natürlich genial ist.

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