Der Schweizerische Fussballverband und Pro Juventute gehen Kooperation ein

  • 17.10.2016

Medienmitteilung des Schweizerischen Fussballverbands vom 17. Oktober 2016

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) verstärkt sein Engagement im Bereich Kinder- und Jugendschutz im Fussball. Der SFV geht daher eine Zusammenarbeit mit Pro Juventute ein, der grössten Kinder- und Jugendorganisation der Schweiz.

Die vereinbarte Kooperation ermöglicht dem SFV, sein Engagement im Kinder- und Jugendschutz gezielt zu verbessern und neue Massnahmen mit Pro Juventute, als etablierte Institution in diesem Bereich, schnell umzusetzen. „Mehr als 200‘000 Kinder und Jugendliche in der Schweiz sind Mitglied in einem Fussballverein. Wir tragen eine Mitverantwortung für sie, die Trainer und die Vereinsverantwortlichen. Pro Juventute unterstützt uns dabei, dass sich die Kinder im Verein wohlfühlen und dass Trainer und Vereinsverantwortliche gestärkt werden“, erklärt Alex Miescher, Generalsekretär des SFV. Tanja Oswald, Leiterin Beratung und Unterstützung bei Pro Juventute ergänzt: „Pro Juventute setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche glücklich aufwachsen können und gefördert werden. Über die Kooperation mit dem SFV können wir eine grosse Zahl von Kindern und Jugendlichen direkt erreichen und informieren.“

Primäre Ziele der Partnerschaft sind die zielgruppenspezifische Prävention und die fussballspezifische Kommunikation der bestehenden Angebote. Allen voran die Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche (Notrufnummer 147), für Verantwortliche in den Fussballvereinen (Jugendleiterberatung) und für Eltern (Pro Juventute Elternberatung). Weiterführend werden die bestehenden Module in der Trainerausbildung zum Kinder- und Jugendschutz mit den Fachpersonen von Pro Juventute aktualisiert und ergänzt. Weitere Handlungsfelder und zukünftige Projekte sind Schulungen zur Medienkompetenz, Erarbeitung von zusätzlichem Informationsmaterial und Interventionsschemata.

(SFV)

zurück