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Bilanz der Männer-Nationalteams im Jahr 2016

  • 19.12.2016

Im grossen Nationalteam-Jahresrückblick fassen wir die sportlichen Höhepunkte des Jahres 2016 nochmals zusammen. Den Anfang machen die Männer-Auswahlteams.

A-Team
Ein Jahr der harten Prüfungen und sportlichen Höhepunkte hat das Männer-Nationalteam von Vladimir Petkovic hinter sich. Nach einem harzigen Start ins Jahr mit Niederlagen gegen Irland und Bosnien bereitete man sich in Lugano auf die Europameisterschaft vor und konnte gegen Belgien (1:2) und Moldawien (2:1) rechtzeitig zur EM-Form finden. Im Juni dann durfte sich die Schweizer Auswahl an der Europameisterschaft in Frankreich beweisen. In anspruchsvollen Gruppenspielen gegen Albanien (1:0), Rumänien (1:1) und Frankreich (0:0) qualifizierte man sich als Gruppenzweiter hinter Frankreich für die Achtelfinals und schied dort erst im Elfmeterschiessen gegen Polen aus (4:5 n.P.). 

Im Herbst dieses Jahres startete das Petkovic-Team in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Gleich zum Auftakt der Qualifikation gab es zwei wegweisende Siege gegen Europameister Portugal (2:0) und Ungarn (3:2). Die Schweizer schlossen das Jahr 2016 mit zwei weiteren Siegen gegen Andorra (2:1) und die Färöer Inseln (2:0) als verlustpunktloser Tabellenführer der WM-Qualifikationsgruppe B ab.


U-21 Nationalteam
Das Team von Heinz Moser bestritt 2016 den zweiten Teil der Qualifikation für die Europameisterschaft 2017 in Polen. Nach einem wichtigen Punktgewinn zu Hause gegen England (1:1) und einem klaren Heimsieg gegen Kasachstan (3:0), kam man in Bosnien nicht über ein 0:0 hinaus. Im letzten und entscheidenden Spiel im Oktober brauchte es gegen Norwegen einen Sieg, den man am Ende nur knapp verpasste (1:2). Im November folgte dann ein Schnitt im Team und gegen Russland ein erfolgreicher Start in die Vorbereitungen zur EM-Kampagne 2019.


U-20 Nationalteam
Die U-20 Auswahl bestritt 2016 sechs Länderspiele. Vier unter der Leitung von Claude Ryf und zwei unter der Führung von Reto Gertschen. Besonders hervorzuheben gilt es die zwei 1:1-Unentschieden im März gegen Deutschland und den Sieg gegen die Fussballgrossnation Italien (4:2) im Oktober dieses Jahres.

 

U-19 Nationalteam
Das U-19 Nationalteam gewann 2016 sechs von 13 Partien. Mit Claude Ryf als Headcoach kämpfte die Schweiz Ende März in der Eliterunde um einen Platz an der EM-Endrunde in Deutschland. Mit drei Niederlagen in drei Spielen blieb das Ryf-Team allerdings ohne Chance.

Ab dem 1. Juli hat turnusgemäss Gérard Castella die Geschicke des Teams übernommen und mit der Schweiz die erste Phase der EM-Qualifikation in Angriff genommen. Diese erste Phase bedeutete aber bereits Endstation für die jungen Schweizer. Ein Sieg gegen Armenien (4:0), eine Niederlage gegen Ungarn (1:2) und ein Unentschieden gegen Italien (1:1) reichten nicht zur Qualifikation für die EM-Eliterunde im kommenden Jahr.


U-18 Nationalteam
Das U-18 Team von Reto Gertschen konnte sich 2016 eine positive Bilanz erspielen. In sechs Länderspielen verlor die U-18 nur gerade ein Mal. Unter Coach Reto Gertschen gelang auch ein Coup gegen eine der grossen europäischen Fussballnationen. Ende August schlug die Schweiz in Meyrin Frankreich 2:0.  

 

U-17 Nationalteam
Neben der U-19 Auswahl bestreitet auch die U-17 regelmässig EM-Qualifikationskampagnen. Ende März und anfangs April 2016 spielte die U-19 unter Stefan Marini die Eliterunde und damit die zweite Qualifikationsphase für die Europameisterschaft. Das Team von Marini konnte sich mit zwei Unentschieden gegen Schottland (1:1) und Tschechien (2:2) und einer Niederlage gegen Dänemark (1:2) knapp nicht für die Endrunde in Aserbaidschan qualifizieren.

Im Herbst nahm die Schweizer U-17 eine neue EM-Qualifikationsphase mit Yves Débonnaire an der Seitenlinie in Angriff und qualifizierte sich mit zwei Siegen und einem Unentschieden für die Eliterunde 2017. Die Schweizer konnten in der EM-Qualifikation auch gleich den höchsten Sieg des Jahres feiern. Gegen die Färöer Inseln gewann das Débonnaire-Team 3:0.

 

U-16 Nationalteam
Kein einfaches Jahr hatte die Schweizer U-16. Unter Massimo Lombardo und Yves Débonnaire gab es in zehn Spielen gleich sechs Niederlagen, bei drei Unentschieden und einem Sieg. Das Erfolgserlebnis gegen Weissrussland (5:1) war denn auch gleichbedeutend mit dem höchsten Sieg des Jahres.

 

U-15 Nationalteam
Mit einer positiven Bilanz schliesst das U-15 Nationalteam das Jahr 2016 ab. In acht Spielen gab es fünf Siege und drei Niederlagen. Die höchsten Siege des Jahres konnten unter Trainer Stefan Marini gegen Schottland und die Slowakei erzielt werden (jeweils 4:1).

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