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Prince: "Der grösstmögliche Erfolg für den SFV" - Interview 1. Teil

  • 08.11.2018

Die Schweiz ist 2019 mit den U-17- sowie U-19-Teams der Männer und Frauen in den Elite-Turnieren vertreten. SFV-Sportdirektor Laurent Prince wertet den grösstmöglichen Erfolg auf dieser äusserst wichtigen Nachwuchs-Stufe. Im ersten Teil des Interviews spricht Prince darüber, dass beim SFV "das Talent immer im Vordergrund steht."

Laurent Prince, am U-17-Turnier auf Zypern begann das Schweizer Männer-Team überzeugend mit einem klaren Sieg gegen den Gastgeber und geriet doch noch ins Zittern.

Prince: Am Ende steht die Qualifikation für die Elite-Runde, die wir als beste Gruppendritte geschafft haben. Wir haben den nachmaligen Gruppensieger Kosovo spielerisch dominiert, viel Ballbesitz gehabt, uns jedoch generell gegen den tief stehenden Gegner schwer getan, die wenigen Chancen nicht genutzt und auf einen stehenden Ball prompt ein Tor erhalten. Gegen Schottland war das finale Unentschieden auch nicht ganz der Lohn, den wir uns verdient hatten. Aber Trainer Stefan Marini und sein Team wissen nun noch genauer, was 2019 noch besser zu machen ist.

Mit dieser letzten Qualifikation steht fest: Die Schweiz ist auf der Stufe U-17 und U-19 sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen noch voll dabei!

Prince: Prince: Das ist toll. Ein sehr grosser Erfolg für den SFV als Dachverband, aber auch für unseren Auswahlchef Heinz Moser und sein Team. Diese Jahresbilanz ist eine sehr erfreuliche Zwischenbilanz. Schon im Frühling haben die U-17 der Herren und die U-19 der Frauen an den jeweiligen Europameisterschaften sehr gute Leistungen gezeigt. Die Entwicklung zeigt auf, dass unsere Konzepte wie Footeco und den Leistungszentren greifen, die Zusammenarbeit mit den Klubs prima funktioniert und dass viele wichtige Räder ineinandergreifen und uns zu hoch gesteckten Zielen transportieren. Aber nichtsdestotrotz: Wir sind und bleiben auf allen Stufen gefordert!

Wie verfolgen Sie persönlich diese Herausforderungen?

Prince: Indem ich vorangehe bei der laufenden Überprüfung unserer Konzepte und Philosophie. Ich begleite mit unserem Team der Technischen Abteilung die Arbeit so eng wie möglich und überprüfe regelmässig, auch durch Vergleiche mit der internationalen Konkurrenz, ob wir auf dem richtigen Weg sind, mit der Karriereplanung zum Beispiel, generell mit den Rahmenbedingungen, die wir schaffen und zur Verfügung stellen, damit eine Top-Förderung unserer talentiertesten Fussballerinnen und Fussballer gewährleistet ist.

Sie erwähnen andere Länder, die schnell mal grösser sind als die Schweiz und andere Möglichkeiten zur Verfügung haben.

Prince: Das ist so, das ist die Realität. Wer mehr lizenzierte Fussballerinnen und Fussballer hat, hat auch mehr Chancen, gute Resultate zu erzielen. Darum ist die Konzentration aufs Wesentliche umso wichtiger. Wir stellen fest, dass die Konkurrenz auch gute Arbeit leistet, ob sie nun aus grösseren Ländern stammt, bessere Infrastruktur hat oder von stärkerer finanzieller Unterstützung profitieren kann. Ich kann einfach mit bestem Wissen und Gewissen unterstreichen: Bei uns ist immer das Talent im Mittelpunkt. Jedes einzelne. Und wir haben einige Möglichkeiten, diese Talente sehr gut auszubilden und zu fördern.

► Der zweite Teil des Interviews mit Laurent Prince erscheint morgen Freitag

(MvA/SFV/Bild: Keystone-SDA)

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