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Player of the weekend: Nico Elvedi (22), Borussia Mönchengladbach

  • 04.02.2019

Nun jagt die eine Borussia die andere: Mönchengladbach ist in der Bundesliga-Tabelle vor Bayern München und erster Verfolger von Leader Dortmund. Immer mittendrin ist Nico Elvedi. Der Verteidiger, vom Fachmagazin "kicker" zum dritten Mal in die Top 11 der Runde gewählt, sagt dennoch: "Wir werden nicht von unserem Konzept abweichen."

Die 5 wichtigsten Fakten zum Spieler:

  • Elvedi wechselte im Sommer 2015 vom FC Zürich zu Borussia Mönchengladbach und reifte unter dem heutigen Borussia-Dortmund-Trainer Lucien Favre zur unverzichtbaren Stammkraft.
  • Nur 15 Meisterschaftsspiele konnte er seit seiner Startelf-Premiere im Dezember 2015 wegen Verletzungen oder Sperren nicht bestreiten.
  • Letzte Saison war Elvedi an 34 Spieltagen 33 Mal in der Startformation und einmal gelbgesperrt. Zweimal wurde er ausgewechselt und absolvierte 2917 von 3060 möglichen Spielminuten.
  • Bisher absolvierte er 96 Bundesliga-Spiele – sehr gut möglich also, dass er am 2. März 2019 gegen den FC Bayern München seine 100. Partie in der 1. Bundesliga absolviert.
  • Bei Gladbach ist er der Spieler mit der höchsten Quote betreffend gewonnene Zweikämpfe (61,6%) und die Nummer 4 der gesamten Liga in Sachen Pass-Genauigkeit (92,3%).

Die 5 wichtigsten Fragen an den Spieler:

Nico Elvedi, Schalke ist für alle Bundesligisten ein schwieriges Auswärtsspiel – ausser für Borussia Mönchengladbach, wie es am Samstagabend schien…

Elvedi: Wir wussten vor dem Spiel, dass es schwierig wird, auf Schalke zu bestehen. Und wir bekamen es auf dem Feld auch zu spüren. Die Partie war in der 1. Halbzeit vielleicht etwas von der Taktik geprägt, beide Teams liessen wenig Torchancen zu. Aber dann gab es die Rote Karte gegen Schalke, wir gingen relativ souverän um mit dieser Situation und siegten am Ende verdientermassen.

Bei jenem 2:0-Erfolg gibt es nur eines zu kritisieren: die Chancenauswertung. Ihr Team hätte die Entscheidung schon früher herbeiführen müssen.

Elvedi: Wer die TV-Zusammenfassung sieht, kann zu diesem Schluss kommen. Ich meine, wir haben uns zum Beispiel im Vergleich zum Spiel gegen Augsburg verbessert. Wichtig war, dass wir unsere Chancen hatten und nie die Geduld verloren, sondern an unserem Konzept festhielten.

Wo sehen Sie die Gründe für diese Erfolgsquote, deren Basis zweifellos aussergewöhnlich gute Verteidigungsarbeit ist?

Elvedi: Bei uns stimmt einfach das Gesamtpaket. Wenn ich etwas herauspicken soll, dann erwähne ich unsere Arbeit gegen den Ball. Die ist sehr gut, das zeigt auch die Corner-Statistik.

Bayern München liess am Wochenende drei Punkte liegen, Borussia Dortmund zwei – und Borussia Mönchengladbach ist erster Verfolger von Borussia Dortmund: Gewinnt am Ende Gladbach das Meisterrennen zwischen Bayern und Dortmund?

Elvedi: Wir sind mit drei Siegen aus drei Spielen sehr gut gestartet in die zweite Saisonhälfte. Aber das ist für uns kein Grund, davon zu reden, was Ende Saison sein könnte. Wir werden nicht von unserem Konzept abweichen und auch weiterhin Spiel für Spiel nehmen. Und alles daran setzen, das Bestmögliche rauszuholen. Darum ist das Spiel auf Schalke schon so gut wie abgehakt, bei uns hat bereits die Vorbereitung auf die nächste Partie begonnen, auf die nächste Etappe in der Entwicklung des Teams.

Das klingt stark nach dem Nationalteam und Coach Vladimir Petkovic. Ist das Nationalteam bei Ihnen ab und an ein Thema? Sie nahmen vom letzten Spiel ja ganz spezielle Erinnerungen mit: Zuerst ungewollte Schützenhilfe zur Führung der Belgier, dann treibende Kraft und Torschütze beim 5:2-Sieg der Schweiz…

Elvedi: Also im November nahm ich schon einiges mit zum Klub. Unser Comeback im Spiel gegen Belgien war durchaus ein Thema. Ein 5:2 nach einem 0:2 gegen die Weltnummer 1 – das wird schon registriert. Natürlich freute ich mich, dass ich ein Tor beisteuern konnte zu diesem Erfolg, aber wesentlich ist, dass wir eindrücklich demonstrierten, wie viel Qualität in dieser Mannschaft steckt. Da habe ich viel Positives auch in die Meisterschaft mitnehmen können. Natürlich wünsche ich mir, dass es in diesem Stil weitergeht, im Klub wie in der „Nati“!

(SFV)

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