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Player of the weekend: Manuel Akanji (23), Borussia Dortmund

  • 01.04.2019

Manuel Akanji ist aus der Innenverteidigung von Borussia Dortmund nicht mehr wegzudenken. Der 23-jährige Zürcher hat beim Bundesliga-Leader einen Stammplatz, beim 2:0 gegen Wolfsburg amtiert er in Abwesenheit von Marco Reus (Vaterfreuden) erstmals von Beginn weg als Captain. Nicht zuletzt deshalb ist er unser "Player of the Weekend".

Die 5 wichtigsten Fakten zum Spieler:

  • Seit Mitte Januar 2018 in Dortmund (Vertrag bis 2022)
  • Siebter Schweizer beim BVB nach Andy Egli, Stéphane Chapuisat, Alex Frei, Philipp Degen, Roman Bürki und Marwin Hitz
  • 24 Einsätze in drei Wettbewerben in der Saison 18/19 (35 total), 1 Tor am 6.9.2018 beim 7:0 gegen Nürnberg
  • 92,9 % Passquote (Nummer 2 der Liga hinter Niklas Süle)
  • Nummer 7 aller Bundesliga-Verteidiger nach Notenbewertungen des Fachmagazins "kicker", 2x in der "Elf des Tages"
     

Die 5 wichtigsten Fragen zum Spieler:

Dass du die Captains-Binde trägst, war ja kein Novum. Du warst bereits beim 7:0 gegen Nürnberg im September 2018 nach Marco Reus’ Auswechslung Captain. Wie war es, das Team vor über 80'000 Zuschauern gegen Wolfsburg aufs Feld zu führen?

Akanji: Es hat mich natürlich sehr stolz gemacht, dass ich erstmals von Anfang an Captain war. Schon nach der Saison-Vorbereitung wurde mir mitgeteilt, dass ich dritter Captain der Mannschaft (neben Marco Reus und Lukasz Pisczczek) bin, deshalb kam es nun nicht sehr überraschend. Es ist sogar schon das dritte Mal, dass ich übernehmen durfte. Auch gegen Tottenham in der Champions League trug ich nach Marcos Auswechslung die Binde.

Dich kennt man als ruhig, überlegt und abgeklärt. Warst du doch mal kurz nervös vor dem Spiel?

Kurz davor war ich schon etwas nervös. Aber es ändert sich nicht viel, nur weil ich als Erster einlief. Ansonsten gehe ich eher als einer der Letzten aufs Feld (lacht).

Der Fakt, dass du Captain warst, sagt für Aussenstehende einiges über Dein Standing innerhalb der Mannschaft aus. Wo und wie bringst du dich ein, unabhängig vom Band am Arm?

Ich finde nicht, dass die Captains-Binde in diesem Zusammenhang einen grossen Einfluss hat. Es geht eher darum, wie man sich innerhalb der Mannschaft präsentiert. Dort fühle ich mich von allen akzeptiert. Wenn ich etwas sage, werde ich ernst genommen und umgekehrt höre ich auch zu, wenn mir jemand etwas entgegenbringt oder mir helfen will.

Du spielst seit Wochen und Monaten auf einem sehr hohen Niveau. Auf welche Faktoren führst du diese Konstanz zurück?

Ich versuche einfach, immer mein Bestes zu geben, auch im Training. Das Wichtigste ist und bleibt die Gesundheit. Wenn ich gesund bleibe, kann ich meine Leistung abrufen, auch im Training. Wichtig ist auch die Regeneration. Man muss dem Körper Sorge tragen und stets darauf bedacht sein, dass er in Topform ist.

Gab es nach dem 3:3 gegen Dänemark bei der Rückkehr nach Dortmund eigentlich noch faule Sprüche deiner dänischen Teamkollegen Jacob Bruun Larsen und Thomas Delaney?

Das eine oder andere musste ich mir schon anhören. Aber das gehört dazu. Das wäre aber umgekehrt auch passiert, wenn es beim 3:0 geblieben wäre (lacht). Wir haben ja noch eine zweite Chance im Rückspiel.

(SFV)

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