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Die Schweiz spielt gegen Island um ihre letzte Chance

  • 21.07.2017

Für das Frauen-Nationalteam geht es an der EM in den Niederlanden bereits im zweiten Spiel am Samstag gegen Island in Doetinchem um Sein oder Nichtsein. Nach der 0:1-Niederlage gegen Österreich will sich das Team von Martina Voss-Tecklenburg rehabilitieren.

"Ein Sieg gegen Island ist ein Muss. Am besten mit ein paar Toren Unterschied." Lia Wälti hatte bereits unmittelbar nach der Pleite gegen Österreich gesagt, was Sache ist. Wollen die Schweizerinnen nicht vorzeitig den Traum vom Einzug in die K.o.-Phase der besten acht begraben, sind am Samstag zwingend drei Punkte gefordert.

Es wird nicht einfacher
Die Nordländerinnen zählen auf ein kampfstarkes Kollektiv, das beim 0:1 im Auftaktspiel gegen Frankreich eine Überraschung nur knapp verpasst und erst in der Schlussphase mit einem Penalty den Gegentreffer kassiert hat.

Einige Absenzen bei Island
Der EM-Viertelfinalist von 2013 hatte sich wie die Schweiz souverän für die Endrunde qualifiziert. Die einzige Niederlage resultierte erst zum Abschluss der Kampagne gegen Schottland. Trainer Freyr Alexandersson muss in den Niederlanden allerdings auf Dora Larusdottir und Margret Vidarsdottir, die isländische Rekordtorschützin, sowie deren Schwester und Verteidigerin Elisa verzichten. Die drei Teamstützen verpassen die EM aufgrund von Knieverletzungen.

Mit Harpa Thorsteinsdottir ist eine weitere Stürmerin noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Die mit zehn Treffern neben Ada Hederberg und Jane Roos beste Torschützin der Qualifikation hatte erst Ende Februar ihr zweites Kind geboren und schaffte den Sprung ins Kader, obwohl sie körperlich noch nicht topfit ist. Gegen Frankreich wurde sie eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt.

Bekannte Gesichter
Zu den Stars bei Island zählt Captain Sara Gunnarsdottir, die im Lager der Schweizerinnen bestens bekannt ist. Die Mittelfeldspielerin ist beim VfL Wolfsburg Teamkollegin von Lara Dickenmann, Vanessa Bernauer und Noelle Maritz. "Sie ist eine Leaderin und haut sich in jeden Ball rein", so Maritz. Gunnarsdottir steht symbolisch für die Spielweise der Isländerinnen. "Sie rennen und rennen und geben Volldampf", so Bernauer. "Sie sind mindestens so stark wie Österreich."

(sda/Foto: Keystone)

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